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Mette-Marits Herz wurde stillgelegt: Arzt verrät Details zur OP

Nach der Lungentransplantation von Kronprinzessin Mette-Marit hat ihr behandelnder Chirurg Details zum Eingriff bekanntgegeben.
Nach der Lungentransplantation von Kronprinzessin Mette-Marit hat ihr behandelnder Chirurg Details zum Eingriff bekanntgegeben. ©APA/AFP
Nach der Lungentransplantation von Kronprinzessin Mette-Marit hat ihr behandelnder Arzt Details zur Operation bekannt gegeben.

Der norwegische Palast bestätigte am Mittwoch (17. Juni), dass sich Kronprinzessin Mette-Marit erfolgreich einer Lungentransplantation unterzogen hat. Die 52-Jährige leidet seit Jahren an einer schweren Lungenfibrose und hatte in den vergangenen Monaten zunehmend mit den Folgen der Erkrankung zu kämpfen.

Herz wurde während der Operation stillgelegt

Nun hat ihr behandelnder Arzt über die Operation gesprochen. Gegenüber der norwegischen Zeitung "Verdens Gang" schilderte Herz- und Lungenchirurg Arnt Eltvedt Fiane den Ablauf einer Lungentransplantation.

Anschließend würden die geschädigten Lungen entfernt und die Spenderorgane eingesetzt. "Wenn das kranke Organ entfernt und die neuen Lungenflügel eingesetzt worden sind, werden diese nach und nach eingenäht, wobei die großen Blutgefäße und die Luftröhren an den Patienten angeschlossen werden", so der Mediziner weiter.

Langer Heilungsprozess erwartet

Nach Angaben des Königshauses verlief die Transplantation so weit erfolgreich. Dennoch steht Mette-Marit nun eine längere Erholungsphase bevor. "Wie alle anderen frisch transplantierten Patienten wird die Kronprinzessin noch mehrere Wochen im Rikshospitalet bleiben", erklärte Fiane laut einer Mitteilung des Palasts. Nach einer Lungentransplantation müssen Patienten dauerhaft Medikamente wie Immunsuppressiva einnehmen, damit das Spenderorgan nicht vom Körper abgestoßen wird.

Gesundheitszustand hatte sich verschlechtert

In den vergangenen Monaten hatte sich der Gesundheitszustand der Kronprinzessin deutlich verschlechtert. Durch die fortschreitende Vernarbung des Lungengewebes fiel ihr selbst leichte körperliche Belastung zunehmend schwer.

Zeitweise war Mette-Marit auf mobilen Sauerstoff angewiesen und zeigte sich auch bei öffentlichen Auftritten mit Sauerstoffschlauch. Die Erkrankung kann zu chronischem Husten, Atemnot und schwerem Sauerstoffmangel führen. Nach der Operation soll Kronprinz Haakon mehrere Termine abgesagt haben, um bei seiner Frau bleiben zu können.

(VOL.AT)

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