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Nach Suchaktion an der Pipeline: Zwischen Hoffnung und offenen Fragen

Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Die Pipeline am Montagvormittag. ©VOL.AT/Mayer

Der Großeinsatz an der Pipeline in Bregenz beschäftigt auch einen Tag später viele Badegäste. Beim Lokalaugenschein von VOL.AT zeigt sich: Die Hoffnung auf Entwarnung ist groß – doch eine Frage bleibt offen.

Badegäste beschäftigt der Einsatz weiter

Am Montagvormittag ist an der Pipeline wieder Badebetrieb. Menschen liegen auf den Stegen, gehen schwimmen oder genießen die Sonne. Der Großeinsatz vom Sonntagabend ist dennoch Gesprächsthema.

Mehrere Badegäste erzählen gegenüber VOL.AT, sie hätten den Polizeihubschrauber und die Suchaktion aus der Ferne verfolgt. Vor die Kamera sprechen wollte niemand. Die Hoffnung sei groß, dass niemand zu Schaden gekommen ist und sich der Einsatz letztlich als Fehlalarm herausstellt.

Es ist üblich, dass Handtücher und Co. am Steg abgelegt werden. ©VOL.AT/Mayer

Mehrere Badegäste berichten im Gespräch mit VOL.AT zudem, dass Anrainer in diesem Bereich häufig nur mit Badekleidung, Handtuch und Schuhen zum See kommen. Wer ganz in der Nähe wohnt, gehe oft spontan eine Runde schwimmen und anschließend wieder nach Hause. Deshalb halten einige auch für möglich, dass die gefundenen Gegenstände schlicht vergessen wurden. Möglich sei auch, dass jemand spontan mit dem Boot rausgefahren sei.

"Man muss nicht immer vom Schlimmsten ausgehen. Es kann ja durchaus sein, dass jemand seine Sachen einfach liegen gelassen hat", sagt eine Pensionistin aus Bregenz gegenüber VOL.AT. Gleichzeitig könne sie verstehen, dass die Einsatzkräfte in einer solchen Situation sofort handeln müssten. Man könne noch hoffen, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

©VOL.AT/Mayer

Schuhe sorgen für Fragen

Dass Handtücher oder Kleidung am See liegen bleiben, komme immer wieder vor. Auch Manuel Winkel, Einsatzleiter der Wasserrettung, hält das für nichts Ungewöhnliches.

Anders sehe es jedoch bei den aufgefundenen Schuhen aus. Gerade dass zwei Paar Schuhe unabhängig voneinander zurückgelassen wurden, komme nicht häufig vor, erklärt Winkel.

Gleichzeitig sei denkbar, dass die Sachen tatsächlich nur vergessen wurden. An dieser Stelle würden Anrainer oft lediglich mit Badekleidung und Handtuch an den See kommen. "Es ist noch alles offen", sagt Winkel.

Polizei kontrolliert den Bereich

Nach Angaben des Einsatzleiters bestreift die Polizei den Bereich weiterhin verstärkt und hält Nachschau.

Die Polizei selbst teilte auf Anfrage von VOL.AT am Montag mit, dass ihr weiterhin keine neuen Informationen vorliegen. Ob die aufgefundenen Gegenstände mit einem Notfall in Zusammenhang stehen oder tatsächlich nur vergessen wurden, ist weiterhin unklar.

(VOL.AT)

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