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Nach tödlichen Radunfällen: Lustenau fordert Sicherheitsgipfel für L203

©VOL.AT/Pletsch

Nach mehreren schweren Verkehrsunfällen auf der L203 fordert die Marktgemeinde Lustenau einen Verkehrssicherheitsgipfel. Zwei tödliche Radunfälle sowie eine Frontalkollision, bei der ein Autofahrer schwer verletzt wurde, würden aus Sicht der Gemeindeführung den dringenden Handlungsbedarf verdeutlichen.

Bürgermeister Patrick Wiedl (ÖVP) und Vizebürgermeister Martin Fitz (FPÖ) sprechen sich deshalb für einen Verkehrssicherheitsgipfel mit dem Land Vorarlberg aus. Gemeinsam sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der L203 erarbeitet werden.

Innerhalb weniger Wochen kamen in Lustenau zwei Radfahrer bei Kollisionen mit Lkw ums Leben. Zudem wurde ein Autofahrer bei einer Frontalkollision schwer verletzt. Für die Gemeindeführung unterstreichen diese Unfälle den dringenden Handlungsbedarf auf der L203.

Kreuzungen und Gefahrenstellen im Fokus

Wiedl und Fitz schlagen unter anderem vor, Kreuzungen sicherer zu gestalten, bekannte Gefahrenstellen entlang der Landesstraße zu entschärfen und verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.

Da die Rheinstraße eine Landesstraße ist, ist die Marktgemeinde bei der Umsetzung möglicher Maßnahmen auf die Unterstützung des Landes Vorarlberg angewiesen.

Gipfel mit Land und Experten gefordert

In einer Aussendung fordern Wiedl und Fitz deshalb einen Verkehrssicherheitsgipfel. Daran sollen neben dem Land Vorarlberg auch die Bezirkshauptmannschaft, die Polizei sowie unabhängige Verkehrsplaner teilnehmen.

Gemeinsam sollen mögliche Verbesserungen geprüft und konkrete Maßnahmen erarbeitet werden, um die Verkehrssicherheit auf der Rheinstraße nachhaltig zu erhöhen.

(VOL.AT)

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