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Nach vier Jahren Gefängnis kein Weg in die Freiheit

In Haft sitzt auch sein 20-jähriger Freund
In Haft sitzt auch sein 20-jähriger Freund ©Christiane Eckert / VOL.AT
Junger Russe muss sich mit weiteren 17 Monaten Haft abfinden.

Von Christiane Eckert / VOL.AT

Mit 15 kam der Teenager das erste Mal hinter Gitter, in Summe saß er vier Jahre. Zwei Monate war er in Freiheit, nun holt ihn wieder seine Vergangenheit ein. Und die heißt Schlägereien, unerlaubter Waffenbesitz und Drogengeschäfte. Drogen spielen eine geringe Rolle, Boxen, Schläge und Tritte bei zwei Auseinandersetzungen fallen schwerer ins Gewicht.

Wirklichen Anlass für die zwei „Kämpfe“ gibt es eigentlich keinen. Offenbar wollte man einmal „Mann gegen Mann“ antreten. „Einmal fing er an mich zu schlagen, einmal andersrum“, findet der Russe nicht viel dabei.

Kumpel auch in Haft

In Haft sitzt auch sein 20-jähriger Freund. Doch der muss auf die Fortsetzung seines Verfahrens warten, die Vorbereitungszeit für die hinzugekommenen Drogendelikte war zu gering. Verteidiger und Angeklagter müssen sich erst beraten.

Neben den Drogenvorwürfen geht es noch um eine Verletzung eines Justizwachebeamten. Der Beamte wurde an der Schulter verletzt, eine Sehne riss, acht Monate Dienstunfähigkeit waren die Folge.

17 Monate

Für den jungen Russen steht allerdings jetzt schon fest: 17 Monate Haft sind zu abzusitzen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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