Nachhaltiges Mobilitätskonzept von Blum schont die Umwelt

Beschlägehersteller Blum fördert aktiv die Nutzung von öffentlichem Personennahverkehr und Fahrrad.

Der Beschlägehersteller Blum strebt an, dass zukünftig 60 Prozent der Mitarbeitenden für ihren Arbeitsweg nachhaltige Verkehrsmittel nutzen. Dazu bietet das Unternehmen künftig kostenlose Jahrestickets für den Verkehrsverbund Vorarlberg, Firmenzuschüsse für Jobräder und ein Umweltpunktesystem.

Positive Effekte herbeiführen

Der Beschlägeexperte Blum möchte noch mehr Mitarbeitende dazu animieren, den eigenen Arbeitsweg statt mit dem Auto per Zug, Bus oder Fahrrad, zu Fuß oder in Fahrgemeinschaften zurückzulegen. Aktuell tun dies 38 Prozent, also etwa 2500 der 6600 Vorarlberger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Ziel ist, den Anteil in den nächsten Jahren auf 60 Prozent zu erhöhen und positive Effekte für Gesundheit und Umwelt herbeizuführen. Nachhaltige Mobilität reduziert klima- und gesundheitsschädliche Emissionen wie CO2, auch Stickoxide und Mikroplastik, das über den Reifenabrieb in die Umwelt gelangt. Außerdem entlastet es die Verkehrsinfrastruktur wie Katharina Schön, Mobilitäts­expertin bei Blum, erklärt: „Wir wollen die Straßen freimachen für alle, die keine Alternative zum Auto haben und langfristig die Anzahl der Parkplätze je Mitarbeitenden reduzieren.“ Um diesen Wandel voranzutreiben, bietet Blum ein Paket aus nachhaltigen Angeboten.

Attraktive Angebote

Der Beschlägehersteller übernimmt künftig die Kosten der entsprechenden Jahreskarten der Belegschaft. „So fördern wir nachhaltige Mobilität nicht nur auf dem Arbeitsweg, sondern darüber hinaus. Alle Mitarbeitenden können das ganze Jahr kostenfrei im ganzen Land Bus und Bahn fahren – zur Arbeit, zum Einkaufen und in der Freizeit. Wer den Vorarlberger Familienpass hat, bei dem fährt sogar die ganze Familie gratis mit”, erzählt Katharina Schön.

Jobrad-Programm

Mit dem Jobrad-Programm bezuschusst Blum, zusätzlich zur staatlichen Förderung, die Neuanschaffung von Fahrrädern. Außerdem können Mitarbeitende, die nachhaltig zur Arbeit anreisen, Umweltpunkte sammeln und gegen Prämien eintauschen. „All diese Maßnahmen erfordern ein Miteinander und im Gegenzug zu den Fördermaßnahmen verzichten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihren Anspruch auf einen Parkplatz“, berichtet Malena Albrecht aus der Personalabteilung des Beschlägespezialisten. Die Angebote stellen den ersten Schritt in dieser Strategie dar: „In der nächsten Phase wollen wir nachhaltige Optionen speziell für Kolleginnen und Kollegen in Schichtarbeit anbieten“, so Malena Albrecht weiter. Zur Herangehensweise für das Gesamtkonzept sagt sie: „Wir analysieren fortwährend unsere Mitarbeitermobilität und stehen im engen Austausch mit den Verkehrsbetrieben und den Gemeinden.“

Passende Infrastruktur

Nachhaltige Mobilität erfordert neben dem Engagement der Belegschaft und des Unternehmens eben auch die passende Infrastruktur. All dies ist die konsequente Fortsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie von Blum.

Julius Blum Gmbh
Herstellung und Vertrieb von Möbelbeschlägen:
Produktionsstandorte: 8 Werke in Vorarlberg, weitere in den USA, Brasilien und Polen
Mitarbeitende: weltweit 8800, in Vorarlberg 6600
Umsatz 2020/2021: 2376,75 Mill. Euro
Auslandsumsatz: 97 Prozent

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