Neue Details nach tödlicher Messerattacke in der Schweiz
Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen in einer Privatwohnung im Ortsteil Sölzer liegen nun weitere Erkenntnisse vor. Wie die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mitteilt, handelt es sich bei einer der getöteten Personen um eine 48-jährige Bewohnerin russischer Staatsangehörigkeit.
Eine zweite Frau, die sich offenbar zu Besuch in der Wohnung aufhielt, erlag ebenfalls schweren Stich- und Schnittverletzungen. Ihre Identität ist derzeit noch nicht geklärt.
Siebenjähriges Kind verletzt
Unter den Verletzten befindet sich auch die siebenjährige Tochter der Wohnungsinhaberin. Das Mädchen, Schweizer Staatsbürgerin, wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht.
Ebenfalls verletzt wurde ein 23-jähriger Mann türkischer Staatsangehörigkeit, der in der Region wohnhaft ist. Er gilt laut Polizei als mutmaßlicher Täter und wurde mit Schnittverletzungen ins Spital gebracht.
Dramatische Szenen nach Notruf
Bereits am frühen Morgen, um 08.08 Uhr, war bei der Notrufzentrale in Herisau die Meldung über mehrere verletzte Personen eingegangen. Rettungskräfte und Polizei standen innerhalb kürzester Zeit im Einsatz.
Beim Eintreffen bot sich ein dramatisches Bild: Zwei Personen konnten trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen nicht mehr gerettet werden und verstarben noch vor Ort.
Motiv und Beziehung noch unklar
Welche Beziehung zwischen dem 23-Jährigen und den Opfern bestand, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Auch zum Motiv gibt es bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft hat die Untersuchungen übernommen.
Unterstützt werden die Ermittler vom Institut für Rechtsmedizin des Kantonsspitals St. Gallen. Die Spurensicherung läuft auf Hochtouren.
(VOL.AT)