Neue Eigentümerstruktur bei buongustaio in Bregenz
Mitgesellschafter aus Unternehmen ausgeschieden
So ist der 39-prozentige Mitgesellschafter Alexander Kalb (Jg. 1969) in dieser Funktion aus dem Unternehmen wieder ausgeschieden. Das haben wpa-Recherchen ergeben.
Kalb, der hauptberuflich als Geschäftsführer der Bootswert Hartmann in Hard tätig ist, stieg 2019 bei buongustaio in Bregenz als Mitgesellschafter ein.
Nunmehr hält die INNOVATE Holding GmbH von buongustaio-Bregenz-Geschäftsführer Gerhard Rainalter (Jg. 1961) wieder 90 Prozent der Anteile. Die restlichen zehn Prozent entfallen jeweils zur Hälfte auf Nicola Vulai und Traian Dirmon. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen im Bereich italienischer Spezialitäten gemacht.
Gerhard Rainalter bestätigte auf wpa-Anfrage das Ausscheiden von Mitgesellschafter Alexander Kalb. "Wir haben uns in bestem Einvernehmen getrennt und Alexander Kalb ist buongustaio unverändert eng verbunden", so Rainalter. Er wolle die persönliche Entscheidung von Kalb nicht näher kommentieren.
Rainalter: "Bestes Jahr seit Bestehen"
Befragt nach der aktuellen Geschäftsentwicklung sagte Rainalter, dass 2025 entgegen ursprünglichen Erwartungen das beste Jahr seit Bestehen des Unternehmens gewesen sei. "Und das, obwohl in der Nach-Corona-Phase nach wie vor ein gebremstes Konsumverhalten zu spüren ist." Das Unternehmen beschäftigt aktuell sieben Mitarbeitende in unterschiedlichem Beschäftigungsausmaß.
Negatives Eigenkapital
Ein Blick in die bislang veröffentlichten Jahresabschlüsse zeigt unterdessen, dass die buongustaio Einzelhandels GmbH zumindest für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich negatives Eigenkapital von minus 485.000 Euro ausweist. Das bedeutet eine erkennbare Steigerung gegenüber 2023, als sich das negative Eigenkapital noch auf minus 444.000 Euro belief. Auch die Jahre davor zeigen durchgehend ein negatives Eigenkapital.
buongustaio ist nicht gleich buongustaio
Der buongustaio-Standort in Bregenz darf allerdings nicht mit anderen buongustaio-Standorten in Vorarlberg, Tirol und Salzburg in einen Topf geworfen werden. Denn hier gibt es jeweils unterschiedliche Eigentumsverhältnisse aufgrund eines Franchise-Systems.
wpa/gübi