Neue Eintrittspreise, neue Attraktionen: Was sich in den Freizeitparks ändert
Im Jahr 2026 müssen Besucherinnen und Besucher vieler Freizeitparks in Baden-Württemberg tiefer in die Tasche greifen. Ob Europa-Park, Tripsdrill oder Schwaben-Park – zahlreiche Parks im Südwesten erhöhen ihre Eintrittspreise. Doch nicht überall wird es automatisch teurer: Wer früh bucht oder Online-Tickets nutzt, kann zum Teil deutlich sparen. Ein Überblick.
Europa-Park: Preisanpassung mit Spartarif für Online-Bucher
Deutschlands größter Freizeitpark in Rust kündigte gegenüber dem Münchner Merkur eine Preiserhöhung um etwa vier Prozent an. Zwar sind die neuen Ticketpreise noch nicht offiziell im Onlineshop gelistet, doch lassen sich anhand der bereits verfügbaren Gutschein-Tickets die künftigen Kosten abschätzen: Erwachsene dürften demnach bis zu 76 Euro, Kinder und Senioren bis zu 67 Euro für einen Tagesbesuch zahlen müssen.
Sparfüchse profitieren aber von Frühbucher- und Online-Tarifen: Schon im Vorjahr lag der günstigste Onlinepreis bei 64,50 Euro – gegenüber dem regulären Preis eine Ersparnis von bis zu 8,50 Euro.
Tripsdrill: Neue Attraktion, leicht höhere Preise
Auch im Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn steigen die Preise. "Wir werden die Preise um etwa fünf Prozent anpassen", teilte der Park auf Anfrage mit. Der beliebte Jahrespass, der 2025 preisstabil blieb, wird um rund zwei Prozent teurer. Bereits veröffentlicht sind die Tagestickets: Erwachsene zahlen künftig bis zu 54 Euro, Kinder und Senioren 50 Euro. Wer frühzeitig online bucht, kann deutlich sparen – Tickets sind ab 41,50 Euro (Erwachsene) bzw. 38,50 Euro (ermäßigt) erhältlich.
Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgt 2026 die neue Attraktion "Luftikuss", die in dieser Saison ihre Premiere feiert.
Legoland Günzburg: Keine Preisänderung geplant
Eine Ausnahme inmitten der Teuerungswelle bildet das Legoland in Günzburg. Laut Parksprecher bleiben die Eintrittspreise auf dem Niveau von 2023 – damals wurde der Preis zuletzt im Zuge der Eröffnung eines neuen Themenbereichs angehoben. Auch heuer sind keine weiteren Anpassungen geplant. Kinder gelten ab dem zweiten Lebensjahr als Vollzahler – Tickets kosten zwischen 39 und 64 Euro. Eine Onlinebuchung lohnt sich hier ebenfalls.
Skyline-Park: Entscheidung über neue Preise steht noch aus
Ob der Skyline-Park im Allgäu seine Preise anpassen wird, ist derzeit noch offen. Eine Sprecherin kündigt an, dass die Tarife für 2026 erst Ende Jänner oder Anfang Februar veröffentlicht werden. Im vergangenen Jahr zahlten Erwachsene 42 Euro, Kinder 35 Euro. Rabatte durch Onlinebuchung gibt es bislang nicht – dafür aber spezielle Spartage mit reduziertem Angebot.
Funny-World: Keine Preiserhöhung nach Brand
Der kleine Freizeitpark Funny-World in Kappel-Grafenhausen, unweit des Europa-Parks, wurde 2025 von einem schweren Brand erschüttert. Mehrere Attraktionen wurden dabei beschädigt. Als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber den treuen Gästen verzichtet der Park 2026 bewusst auf eine Preiserhöhung. Erwachsene zahlen weiterhin 19,50 Euro, Kinder und Senioren 15,50 Euro.
Online buchen lohnt sich fast überall
Auch wenn viele Freizeitparks ihre Preise 2026 leicht anheben, gibt es fast überall Möglichkeiten zum Sparen – insbesondere durch Onlinebuchungen. Wer sich frühzeitig informiert und Tickets vorab bucht, kann in manchen Fällen bis zu zehn Euro pro Eintrittskarte sparen. Preisbewusste Familien sollten daher gut planen – der Adrenalinkick in der Achterbahn muss kein Loch ins Portemonnaie reißen.
(VOL.AT)