Neuer ASFINAG-Rastplatz: Baustart im Walgau
Im Walgau rollen seit heute die Bagger: Mit 2. März 2026 ist der offizielle Startschuss für den Bau des ersten ASFINAG-Rastplatzes in Vorarlberg gefallen. Entlang der Autobahn entsteht im Bereich Walgau-Süd eine moderne Rastanlage, die sowohl dem Schwerverkehr als auch Pkw-Lenkern neue Möglichkeiten zum Anhalten und Durchatmen bieten soll.
39 Stellplätze für Lkw, 23 für Pkw
Kernstück des Projekts sind insgesamt 39 Stellplätze für Lkw sowie 23 Parkmöglichkeiten für Pkw. Zusätzlich wird ein Multifunktionsstreifen errichtet, der flexibel von Caravan-Gespannen oder Bussen genutzt werden kann. Damit reagiert die ASFINAG auf den steigenden Bedarf an sicheren und ausreichend dimensionierten Rastflächen – insbesondere für den Schwerverkehr.
Gerade entlang der stark frequentierten Transitstrecken in Vorarlberg sind ausreichend Lkw-Stellplätze seit Jahren ein Thema. Mit dem neuen Standort im Walgau soll hier eine spürbare Entlastung geschaffen werden.
Moderne Infrastruktur mit Trinkwasserbrunnen
Neben den Parkflächen setzt die ASFINAG auf zeitgemäße Ausstattung: Vorgesehen sind moderne WC-Anlagen inklusive eines barrierefreien WCs. Ergänzt wird die Infrastruktur durch eine eigene Servicezeile mit Duschmöglichkeiten – ein Angebot, das vor allem von Lkw-Fahrern genutzt werden dürfte.
Wie bei allen vergleichbaren ASFINAG-Rastanlagen in Österreich wird auch in Walgau-Süd ein Brunnen mit Trinkwasserqualität installiert. Reisende können dort kostenlos ihre wiederverwendbaren Trinkflaschen auffüllen.
Sitzgruppen und Spielplatz geplant
Auch an den Komfort für Familien und Reisende abseits des Schwerverkehrs wurde gedacht: Acht Sitzgruppen sowie ein Spielplatz sind Teil des Projekts. Damit soll die Rastanlage nicht nur funktional, sondern auch als angenehmer Aufenthaltsort gestaltet werden.
Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im März 2027 abgeschlossen sein. Insgesamt investiert die ASFINAG mehr als 12 Millionen Euro in den neuen Standort – mit dem Ziel, Sicherheit und Komfort auf Vorarlbergs Autobahnen weiter zu erhöhen.
(VOL.AT)