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ÖOC jubelt: 18 Medaillen in Mailand fix

Die Vorarlbergerin Ariane Rädler gewann Gold in der alpinen Kombination.
Die Vorarlbergerin Ariane Rädler gewann Gold in der alpinen Kombination. ©GEPA
Österreichs Olympia-Team beendet die Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina mit 18 Medaillen. Fünfmal Gold, achtmal Silber und fünfmal Bronze – das selbst gesteckte Ziel wurde exakt erreicht. Jetzt fehlt nur noch eine Medaille zur magischen Marke.

Österreichs Olympia-Team hat die Winterspiele 2026 in Mailand/Cortina mit insgesamt 18 Medaillen abgeschlossen. Damit wurde die Vorgabe von ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer exakt erfüllt.

Fünf Gold-, acht Silber- und fünf Bronzemedaillen stehen am Ende in der offiziellen Bilanz. Bereits am Donnerstag stand fest, dass keine weitere Medaille mehr dazukommen würde – an den letzten drei Wettkampftagen blieb ein weiterer Podestplatz aus.

18 Medaillen – Ziel punktgenau erreicht

Mit den 18 Medaillen schließt das ÖOC-Team bei diesen Spielen exakt an das Ergebnis von Peking 2022 an.

Alessandro Hämmerle gewann im Snowboard-Cross seine zweite Goldmedaille.

Österreich hält nach diesen Winterspielen – Sommer- und Winterspiele zusammengerechnet – nun bei insgesamt 99 Olympia-Goldmedaillen. Die historische Marke von 100 Goldmedaillen bleibt damit vorerst unerreicht. Die nächste Chance bietet sich bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles.

Diese Sportarten holten die Medaillen

Die erfolgreichsten Disziplinen bei den Winterspielen in Mailand/Cortina waren:

  • Snowboard: 2 Gold, 1 Silber, 1 Bronze
  • Ski alpin: 1 Gold, 2 Silber, 1 Bronze
  • Rodeln: 0 Gold, 3 Silber, 1 Bronze

Jeweils vier Medaillen gingen damit an Snowboard, Ski alpin und Rodeln.

Dahinter folgen:

  • Nordische Kombination (0/2/1)
  • Skispringen (1/0/0)
  • Skeleton (1/0/0)
  • Freeski (0/0/1)

Bemerkenswert: Obwohl Ski alpin historisch mit 132 Olympia-Medaillen die erfolgreichste Sparte des ÖOC ist, war sie bei diesen Spielen nicht die erfolgreichste Disziplin im Team. Erstmals seit 50 Jahren stellte sie nicht die Nummer eins innerhalb eines ÖOC-Teams.

Historische Einordnung: Platz vier in der Bestenliste

In der ewigen Medaillenbilanz der österreichischen Winterspiele reiht sich Mailand/Cortina 2026 an vierter Stelle ein, wenn nach Medaillenfarbe gereiht wird.

Vor diesen Spielen liegen:

  • Turin 2006: 9 Gold / 7 Silber / 7 Bronze
  • Peking 2022: 7 Gold / 7 Silber / 4 Bronze
  • Albertville 1992: 6 Gold / 7 Silber / 8 Bronze

Nach der Gesamtzahl der Medaillen liegt Mailand/Cortina ebenfalls im Spitzenfeld. Mehr Medaillen gab es nur:

  • in Turin 2006 (23)
  • in Albertville 1992 (21)

Ein historischer Vergleich zeigt zudem: Bei den Winterspielen in Innsbruck 1976 lagen die Skispringer (1-1-1) noch vor den Ski-alpin-Athletinnen und -Athleten (1-1-0).

Ausblick: Gold Nummer 100 im Visier

Mit nun 99 Olympia-Goldmedaillen insgesamt rückt eine runde Marke in greifbare Nähe.

Die Chance auf die 100. Goldmedaille bietet sich dem ÖOC-Team bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles – dann wieder bei Sommerspielen.

(VOL.AT/APA)

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