ÖSV-Adler fliegen zu Gold! Embacher und Hörl holen Olympia-Triumph
Der 27-jährige Salzburger Hörl und der 20-jährige Tiroler Embacher entschieden den Bewerb mit nur zwei gewerteten Durchgängen von Beginn an für sich. Für die österreichischen Skispringer war es die erste Olympia-Medaille seit 2018, als es in Pyeongchang leer ausgegangen war.
Führung von Beginn an
Hörl brachte Österreich mit einem Sprung auf 137,5 Meter früh in Führung. Olympiadebütant Embacher konterte mit 132 Metern und verteidigte die Spitzenposition im ersten Durchgang.
Bei schwierigen Seitenwindbedingungen landete Hörl anschließend bei 128 Metern und legte damit die Basis für den weiteren Verlauf. Embacher setzte mit 139 Metern die Tageshöchstweite und baute den Vorsprung auf 21,4 Punkte gegenüber Polen aus.
Abbruch nach Schneefall
Im dritten Durchgang, an dem nur noch acht Teams teilnahmen, sorgten Wetterkapriolen für Verzögerungen. Nachdem Hörl erneut 137,5 Meter gesprungen war, setzte sechs Springer vor Schluss heftiger Schneefall ein. Der Durchgang wurde nach längerer Unterbrechung abgebrochen, gewertet wurden vier statt sechs Sprünge.
Der Super-Team-Bewerb ersetzt bei diesen Spielen das traditionelle Mannschaftsspringen mit vier Athleten. In dieser Disziplin hatte Österreich vor vier Jahren in Peking Olympiagold gewonnen, damals ebenfalls mit Hörl im Team. Hörl und Embacher hatten zudem in dieser Weltcupsaison bereits den einzigen Super-Team-Bewerb in Zakopane für sich entschieden.
(VOL.AT)