Was auf den ersten Blick wie klassisches Kartfahren wirkt, entwickelt sich auf der Strecke schnell zu etwas ganz anderem. Digitale Elemente greifen aktiv ins Rennen ein und verändern jede Runde aufs Neue. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass aus ein paar Minuten Fahrzeit ein komplett anderes Erlebnis wird.
BattleKart fahren fühlt sich an wie Mario Kart in Real Life. Was sich ebenfalls positiv vom klassischen Kartfahren unterscheidet, ist die Lautstärke: Gefahren wird mit Elektrokarts, auch ein Helm ist nicht notwendig. Wie das Ganze funktioniert, testet VOL.AT-Reporter Dennis Strobel in seinem Format "Ich hab keine Ahnung von …"
Rennstrecke trifft Videospiel
Auf den ersten Blick wirkt BattleKart wie eine normale Kartbahn mit ein paar zusätzlichen Lichteffekten. Doch schon nach den ersten Metern im Kart zeigt sich der Unterschied. Auf den Boden projizierte Elemente verändern das Rennen in Echtzeit. Items können eingesammelt und direkt eingesetzt werden – genau wie im Videospiel.
Raketen, Ölspuren oder Boosts greifen aktiv ins Geschehen ein. "Man muss schon zielen", sagt Dennis Strobel, der das Ganze im Übrigen als gar nicht so einfach empfindet. Das wird schnell deutlich, wenn die ersten Versuche danebengehen.
Konkurrenz auf der Strecke
Gebremst wird laut den Erfahrungen des Reporters übrigens kaum. Die Strecke ist darauf ausgelegt, dass die Fahrer konstant in Bewegung bleiben. Driften, Ausweichen und Beschleunigen passieren gleichzeitig. Vor allem die Boosts sorgen auf den Geraden für spürbar mehr Geschwindigkeit. "Der wird richtig schnell", sagt Dennis Strobel – auch die Beschleunigung ist, da es sich um ein Elektrokart handelt, deutlich spürbar, sobald die Energie-Schübe greifen.
Neben dem eigenen Fahrstil spielt auch die Interaktion mit den anderen eine Rolle. Items werden gezielt eingesetzt, Gegner ausgebremst oder überholt. Sensoren verhindern dabei Zusammenstöße, gleichzeitig bleibt genug Spielraum für Dynamik und Wettbewerb auf der Strecke.
BattleKart ist übrigens Teil des Freizeitkonzepts im FRAME in Altstätten. Auf rund 3.500 Quadratmetern werden hier mehrere Aktivitäten kombiniert – von Karting über Minigolf bis hin zu Bowling und Karaoke.
Mehr als nur Kartfahren
Das Konzept geht beim VOL.AT-Reporter auf. Im Vordergrund steht nicht unbedingt die Ideallinie und die Zeit, sondern die Kombination aus Bewegung, Spiel und Interaktion auf der Strecke. BattleKart erweitert klassisches Kartfahren um digitale Elemente und spricht damit vor allem jene an, die mehr als nur Runden fahren wollen. Ganz nah an Vorarlberg und eine unfassbare Gaudi.
(VOL.AT)