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Olympia-Aus für Lussnig um 0,04 Sekunden

Nicolas Lussnig verpasst bei Olympia in Livigno das Skicross-Semifinale um nur 0,04 Sekunden.
Nicolas Lussnig verpasst bei Olympia in Livigno das Skicross-Semifinale um nur 0,04 Sekunden. ©GEPA Pictures

Der Vorarlberger Skicrosser Nicolas Lussnig hat am Freitag in Livigno den Einzug ins Olympia-Semifinale denkbar knapp verpasst. Dem 24-Jährigen fehlten im Viertelfinale 0,04 Sekunden auf den Aufstieg. Ein Zielfoto entschied zugunsten des Deutschen Tim Hronek.

Nicolas Lussnig wird diesen Zieleinlauf wohl nicht so schnell vergessen. Beim letzten Sprung noch auf Semifinalkurs, schien für den Vorarlberger alles angerichtet. Doch auf den entscheidenden letzten Metern fing ihn der Deutsche Tim Hronek noch ab – hauchdünn. Am Ende trennten die beiden 0,04 Sekunden. Eine Wimpernschlag-Entscheidung, die erst das Zielfoto bestätigte.

Entscheidung fällt im Fotofinish

Das Viertelfinale im Skicross bei den Olympischen Spielen in Livigno bot alles, was diese Disziplin so besonders macht: Tempo, Körperkontakt, Positionskämpfe – und Dramatik bis zur Ziellinie. Lussnig hielt sich lange stark im Feld, setzte seine Linie sauber und lauerte auf seine Chance.

Als er beim letzten Sprung noch auf einem Aufstiegsplatz lag, durfte das Vorarlberger Lager kurz hoffen. Doch Hronek zog im flachen Zielabschnitt noch vorbei. Weil beide nahezu zeitgleich die Linie überquerten, musste die Jury das Zielfoto bemühen. Das Ergebnis: Platz drei für Lussnig – und damit das Aus im Viertelfinale.

Olympia-Premiere für den Vorarlberger

Für den 24-Jährigen war es der erste Auftritt bei Olympischen Spielen. Lussnig begann seine sportliche Laufbahn im alpinen Skisport, ehe er zur Saison 2021/22 in den Skicross wechselte. Seither arbeitete er sich Schritt für Schritt in die internationale Spitze vor.

Auch wenn der Traum vom Halbfinale geplatzt ist, bleibt ein starker Eindruck bei seiner Olympia-Premiere. Wer im Skicross um Hundertstelsekunden kämpft, weiß: Zwischen Jubel und Enttäuschung liegt oft nur ein Augenblick.

Für Lussnig war es diesmal ein Augenblick zu wenig.

(VOL.AT)

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