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Photovoltaik kehrt zurück: Neue Förderungen beleben Markt

Nach dem massiven Einbruch 2024 erholt sich die Photovoltaik-Branche wieder. Neue Förderprogramme bringen mehr Aufträge – doch das frühere Niveau ist noch nicht erreicht. Experten warnen außerdem vor Anzahlungen.

Der Markt für Photovoltaik-Anlagen in Vorarlberg zeigt wieder leichte Erholungstendenzen. Nachdem die Nachfrage im vergangenen Jahr stark eingebrochen war, sorgen neue Förderungen nun wieder für mehr Aufträge. Das frühere Niveau konnte die Branche bislang jedoch nicht erreichen.

Markt brach nach Steuer-Aus um 50 Prozent ein

Lange Zeit waren Photovoltaik-Anlagen stark gefragt – viele Hausbesitzer wollten ihren eigenen Strom produzieren. Doch nach der Abschaffung der Mehrwertsteuerbefreiung für die Errichtung von PV-Anlagen vor rund einem Jahr brach der Markt deutlich ein.

Nach Angaben aus der Branche sank die Nachfrage um rund 50 Prozent. Der Geschäftsführer des Unternehmens Hansesun Photovoltaik, Andreas Müller, sprach gegenüber ORF von einem "richtigen Abriss" im Markt.

Inzwischen stabilisiert sich die Lage wieder, allerdings nur langsam.

Neue Förderungen bringen wieder mehr Aufträge

Für neuen Schwung sorgen vor allem Förderprogramme. Das Land Vorarlberg unterstützt laut Energielandesrat Daniel Allgäuer (FPÖ) Photovoltaik-Anlagen, die auf versiegelten und überdachten Parkflächen errichtet werden.

Auf Bundesebene werden Förderungen über sogenannte Fördercalls vergeben. Interessierte können sich dazu unter anderem beim Energieinstitut Vorarlberg informieren.

Die Antragstellung erfolgt meist über die jeweiligen Installationsfirmen. Laut Branchenvertretern bedeutet das allerdings einen erheblichen bürokratischen Aufwand.

Experte warnt vor Anzahlungen

Aktuell sind laut Branchenangaben auf rund 15 Prozent der Dächer in Vorarlberg Photovoltaik-Anlagen installiert.

Trotz des erneuten Aufschwungs warnt Branchenexperte Müller jedoch vor hohen Anzahlungen bei der Bestellung von Anlagen. Module würden meist innerhalb weniger Tage geliefert und montiert. Durch Vorauszahlungen werde das Risiko teilweise auf Kunden übertragen.

Eine typische Photovoltaik-Anlage mit Speicher für ein Einfamilienhaus kostet derzeit rund 19.000 Euro. Die Module haben eine erwartete Lebensdauer von etwa 40 Jahren und sollten alle vier bis fünf Jahre professionell gereinigt werden.

(VOL.AT)

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