Pokémon-Leidenschaft wird zum Beruf: Frastanzerin eröffnet eigenen Sammelkartenshop
Was mit Pokémon begann, wurde für Conny zur Selbstständigkeit. Hinter ihrem neuen Geschäft steckt ein lang gehegter Traum.
Aus der Begeisterung für Pokémon und Brettspiele wurde ein eigenes Geschäft: Vor rund zwei Wochen hat Conny in Frastanz mit dem s’Kartahus ihren Traum vom eigenen Sammelkartenshop verwirklicht.
Seit der Eröffnung finden Fans von Sammelkarten, Brettspielen und Nerd-Merchandise im neuen Geschäft in Frastanz eine Anlaufstelle zum Kaufen, Tauschen und Spielen. Für Inhaberin Conny geht damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.
Video: Selbstständigkeit als Zweifach-Mama
Von Pokémon aus der Kindheit zum eigenen Shop
Die Begeisterung für Pokémon begleitet sie bereits seit ihrer Kindheit. "Ich bin mit Pokémon aufgewachsen und war schon immer Gamerin", erzählt sie. Durch ihre Kinder sei die Leidenschaft erneut entfacht worden. Viele Erwachsene würden derzeit durch den Nostalgie-Effekt wieder mit dem Sammeln beginnen.
Das Geschäft soll dabei weit mehr sein als ein Verkaufsraum. "Das s’Kartahus steht zum einen für Gemeinschaft", sagt Conny. Willkommen seien Anfänger ebenso wie erfahrene Sammler und Spieler. Ziel sei es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen mit demselben Hobby zusammenkommen.
Pokémon, Disney und Brettspiele
Im Sortiment finden sich aktuelle Pokémon-Produkte wie Booster, Top-Trainer-Boxen und Spezialboxen, aber auch Disney-Lorcana-Karten, Brettspiele, Plüschtiere, Sammelfiguren sowie verschiedenes Zubehör wie Kartenordner und Schutzhüllen.
Auch einzelne Sammelkarten werden angeboten. Besonders begehrt seien hochwertige Glurak-Karten. Eine Karte aus ihrer privaten Sammlung beziffert sie – je nach Zustand – auf einen Wert von rund 600 bis 700 Euro. Eine weitere Jubiläumskarte, die bei ihr zu kaufen ist, liege aktuell bei rund 190 Euro.
"Da ist nach oben teilweise keine Grenze", sagt sie. Ihr Rat an Sammler: "Schützt eure Karten, passt darauf auf – das ist vielleicht später mal euer Führerschein."
Nostalgie und Gemeinschaft als Erfolgsrezept
Warum Sammelkarten derzeit wieder einen Boom erleben, führt Conny auf mehrere Faktoren zurück. Neben Nostalgie, den Illustrationen und möglichen Wertsteigerungen spiele vor allem die Community eine wichtige Rolle.
"Man fühlt sich wieder ein bisschen wie ein Kind", sagt sie. Gleichzeitig würden Sammelkartenspiele Menschen zusammenbringen. Genau dieses Gemeinschaftsgefühl möchte sie mit ihrem Geschäft weitergeben: "Ich mag, dass man zu uns kommt, dass man miteinander spielt, dass man sich trifft und einfach Spaß hat."
Spielrunden für Einsteiger
Jeden Samstag ab 11 Uhr bietet das Geschäft Einsteigern die Möglichkeit, verschiedene Trading Card Games kennenzulernen und die Regeln zu lernen. Damit soll der Einstieg in das Hobby erleichtert werden.
(VOL.AT)