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Raubserie auf Trafik in Brünner Straße: Räuber verprügelte Opfer mit Zeitungsständer

Bereits zum vierten Mal wurde die Trafik überfallen.
Bereits zum vierten Mal wurde die Trafik überfallen. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Bereits mehrmals wurde in den letzten Tagen eine Trafik in der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf überfallen. Als sich ein Bekannter der Trafikantin zur Wehr setzte, wurde er mit einem Zeitungsständer verprügelt.

Nach einer Überfallserie auf eine Trafik in Wien-Floridsdorf ist die Situation beim jüngsten Raub Mittwochfrüh eskaliert: Ein Bekannter der Angestellten, die sich vor dem Unbekannten verständlicherweise geängstigt hatte, hatte sich dem Mann mit einer Pefferpistole in den Weg gestellt, woraufhin er von diesem niedergeschlagen wurde. Laut Polizei gibt es bereits Anhaltspunkte auf den Gesuchten.

Pfefferspray nützte nichts

Seit einigen Tagen hatte der Mann immer wieder die Trafik in der Brünner Straße 138 heimgesucht. Zweimal ging es ohne Gewalt ab, beim dritten Mal stieß er eine Angestellte zu Boden. Die Mitarbeiter waren entsprechend verängstigt: Jene Verkäuferin, die am heutigen Mittwoch Dienst hatte, bat deshalb einen guten Bekannten um Schutz. Doch als dieser um 6.10 Uhr einschritt, zeigte die Pfefferpistole keine Wirkung. Wie auf dem Video der Überwachungskamera zu sehen ist, schlug der körperlich überlegene Räuber seinen Gegner nieder und attackierte den Liegenden mehrmals brutal mit einem Zeitungsständer.

Verdächtiger ausgeforscht

Bereits kurz nach der Schlägerei hatte die Polizei Anhaltspunkte, um wen es sich bei dem Täter handeln könnte. Noch am selben Tag wurde der 26-Jährige in seiner Floridsdorfer Wohnung festgenommen. Vorerst wurde der Verdächtige noch nicht einvernommen. Ihm wird räuberischer Diebstahl sowie Sachbeschädigung und schwere Körperverletzung vorgeworfen.

Die Wiener Polizei rät, keine Gegenwehr zu setzen, geforderte Wertgegenstände herauszugeben und umgehend die Polizei zu verständigen. Wenn es dem Betroffenen in so einer Situation möglich ist, ist es für Fahndungsmaßnahmen zweckdienlich, sich das Äußere, wie beispielsweise Kleidung, Körpergröße, aber vor allem besondere Merkmale, wie Narben oder Tätowierungen sowie die Fluchtrichtung zu merken.

(APA/Red)

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