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Rekordjahr für KIT Vorarlberg: 312 Einsätze im Jahr 2025

Wenn jede Minute zählt: 312 Einsätze im Ländle.
Wenn jede Minute zählt: 312 Einsätze im Ländle. ©NEUE
Mit 312 Einsätzen hat die Krisenintervention & Notfallseelsorge Vorarlberg im Jahr 2025 einen neuen Höchstwert erreicht.

Wenn ein plötzlicher Todesfall, ein schwerer Unfall oder ein anderes traumatisches Ereignis eintritt, bleibt für Angehörige, Freunde, Zeugen oder Ersthelfer oft nichts als Schock und tiefer Schmerz. Genau hier setzt das Team der Krisenintervention & Notfallseelsorge Vorarlberg (KIT) an – und war 2025 so gefragt wie noch nie zuvor.

Insgesamt 312-mal rückten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer im vergangenen Jahr aus. Ein neuer Höchststand seit der Gründung im Jahr 1999 und ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig psychosoziale Akuthilfe im Land ist.

312 Einsätze im Jahr 2025: Die Krisenintervention Vorarlberg verzeichnet einen Höchststand. ©NEUE

Stabiles Team mit starkem Zusammenhalt

Aktuell engagieren sich rund 100 ausgebildete Einsatzkräfte für das KIT Vorarlberg. Zwölf neue Mitglieder konnten 2025 nach abgeschlossener Ausbildung in den Dienst aufgenommen werden. Bemerkenswert: Erstmals seit Bestehen der Organisation gab es im selben Zeitraum keinen einzigen Austritt.

"Das zeigt einerseits die hohe Motivation und das große Engagement unserer Ehrenamtlichen und ist andererseits ein schöner Beleg für die gute Stimmung und das angenehme Miteinander im Team", sagte KIT-Koordinator Thomas Stubler.

Finanzierung bleibt zentrale Säule

Die Organisation, die ihre Hilfe für Betroffene kostenlos anbietet, ist weiterhin auf Spenden und öffentliche Unterstützung angewiesen. Neben einem konstant hohen Spendenaufkommen spielt auch der Vorarlberger Sozialfonds eine tragende Rolle.

"Für die Betroffenen sind unsere Leistungen kostenlos, daher sind wir auf Spendengelder und Subventionen angewiesen. Es ist sehr erfreulich, dass wir auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten den nötigen finanziellen Rückhalt bekommen, um unser Hilfsangebot aufrechterhalten zu können", erklärte die im Jahr 2025 neu gewählte Obfrau Janine Gozzi.

KIT-Koordinator Thomas Stubler ©NEUE

Blick nach vorne: Ausbildung geplant

Um auch künftig personell gut aufgestellt zu bleiben, plant das KIT Vorarlberg für 2027 einen weiteren Ausbildungslehrgang. Interessierte können bereits jetzt Kontakt mit dem Koordinationsbüro aufnehmen.

(VOL.AT)

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