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Ruhige Silvesternacht in Vorarlberg: Über 70 Kilogramm Pyrotechnik sichergestellt

Die Polizei in Vorarlberg hat Bilanz über die Silvesternacht gezogen.
Die Polizei in Vorarlberg hat Bilanz über die Silvesternacht gezogen. ©VN/Steurer
Die Polizei blickt auf eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht in Vorarlberg zurück. Insgesamt wurden laut Landesleitzentrale 368 Einsätze verzeichnet – ein Wert, der dem Niveau der Vorjahre entspricht.

Im Zuge von Amtshandlungen kam es landesweit zu 226 Identitätsfeststellungen. 40 Personen werden wegen Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz angezeigt. Dabei stellte die Polizei pyrotechnische Artikel mit einem Gesamtgewicht von über 73 Kilogramm sicher. Den größten Anteil verzeichnete die Polizeiinspektion Feldkirch, die rund 60 Kilogramm an Feuerwerkskörpern beschlagnahmte.

©philipp steurer

Drei weitere Anzeigen im Zusammenhang mit pyrotechnischen Delikten werden an die Staatsanwaltschaft Feldkirch übermittelt.

Schwerer Unfall

In Dornbirn ereignete sich kurz nach Mitternacht ein schwerer Unfall mit Feuerwerkskörpern. Ein 44-jähriger Mann aus Bulgarien erlitt bei dem Versuch, eine Rakete der Kategorie F3 zu zünden, Verletzungen im Gesicht. Die Rakete zündete beim Nachschauen unerwartet. Der Mann wurde mit einer Hornhautverbrennung ersten Grades sowie weiteren Gesichtsverletzungen ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht.

Zudem wurden 24 Einsätze wegen Brand- oder Rauchentwicklung registriert. In mehreren Fällen kam es zu leichten Schäden an Hecken, einem Altpapiercontainer und einem Kleidersammelcontainer. Die Brände konnten rasch durch Anwohner und Einsatzkräfte gelöscht werden.

(VOL.AT)

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