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Schiri-Ansetzung vor Frankreich-Spiel sorgt für Kritik

©APA/AFP/MAURO PIMENTEL

Noch vor dem WM-Viertelfinale zwischen Frankreich und Marokko sorgt die Schiedsrichter-Ansetzung für Diskussionen.

Französische Medien kritisieren Entscheidung

Vor dem Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Frankreich und Marokko am Donnerstagabend steht nicht nur das Sportliche im Mittelpunkt. Für Diskussionen sorgt die Entscheidung der FIFA, das Spiel von einem vollständig aus Argentinien stammenden Schiedsrichterteam leiten zu lassen.

Der französische Stürmer Kylian Mbappé (Nr. 10) sowie der marokkanische Verteidiger Achraf Hakimi (Nr. 2): Frankreich und Marokko treffen am 9. Juli 2026 in einem Viertelfinalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 aufeinander. ©APA/AFP/GETTY IMAGES/FRANCK FIFE/DARRIAN TRAYNOR

Die Partie wird von Facundo Tello geleitet. Unterstützt wird er von seinen Landsleuten Juan Pablo Belatti und Gabriel Chade. Dario Herrera fungiert als vierter Offizieller. Es ist laut Medienberichten die erste Begegnung des Turniers, bei der das gesamte Schiedsrichterteam aus demselben Land stammt.

Kritik an Auswahl der Unparteiischen

Vor allem französische Medien äußerten Kritik an der Ansetzung. Die Plattform RMC Sport schrieb: „Die FIFA schämt sich für nichts!“ Auch die Zeitung Le Monde hinterfragte die Auswahl und kritisierte nach eigenen Angaben die fehlende Transparenz bei den Kriterien für die Schiedsrichter-Nominierungen. In sozialen Netzwerken wurde die Entscheidung ebenfalls vielfach diskutiert.

Französisches Team bleibt gelassen

Im Lager der französischen Nationalmannschaft fielen die Reaktionen deutlich zurückhaltender aus. Teamchef Didier Deschamps sagte: „Wir spielen gegen Marokko, nicht gegen die Schiedsrichter.“

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Auch Ersatztorhüter Robin Risser stellte sich hinter die Unparteiischen. Diese seien für die Weltmeisterschaft nominiert worden, weil sie das erforderliche Niveau für den Wettbewerb hätten.

Die Ansetzung wird auch vor dem Hintergrund der sportlichen Rivalität zwischen Frankreich und Argentinien diskutiert. Argentinien hatte das WM-Finale 2022 gegen Frankreich im Elfmeterschießen gewonnen.

(VOL.AT)

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