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Schlauchboot-Unfall in Bürserberg: Polizei nennt neue Details zu Verletzten

Nach dem schweren Schlauchboot-Unfall auf einer Skipiste in Bürserberg liegen neue Informationen vor. Die Polizei hat nun Details zum Zustand der Beteiligten gegenüber VOL.AT bekanntgegeben.

Wie es den Verletzten geht

Nach dem spektakulären Unfall im Skigebiet Brandnertal hat die Polizei weitere Informationen veröffentlicht. Fabian Marchetti vom Landespolizeikommando Vorarlberg teilte auf VOL.AT-Anfrage hin neue Details zum Gesundheitszustand der fünf beteiligten Männer mit.

Die Piste samt Schild für das Rodelverbot. ©VOL.AT/Mayer

Drei Verletzte mussten operiert werden

Drei der fünf jungen Männer mussten nach dem Unfall operiert werden, wie die Polizei mitteilt.

Ob bei einem der Beteiligten Lebensgefahr bestand, ist derzeit nicht bekannt. "Aus den uns vorliegenden Unterlagen dürfte das aber nicht der Fall gewesen sein", gibt Marchetti Entwarnung.

Zum Alkoholisierungsgrad liegen aktuell keine gesicherten Informationen vor. Laut Polizei ist dieser – vermutlich aufgrund der Verletzungen – nicht bekannt.

Bei diesem Zaun endete die Fahrt. ©VOL.AT/Mayer

Unfall nach Party auf Skipiste

Der Unfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag kurz nach Mitternacht. Fünf Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren fuhren laut Polizeibericht nach einer privaten Feier mit einem Schlauchboot den Schlusshang der Skipiste 22 in Bürserberg hinunter.

Ein 21-Jähriger wurde während der Fahrt aus dem Boot geschleudert und blieb unverletzt. Die vier anderen prallten bei der Talstation der Loischkopfbahn gegen einen Stahlstaketenzaun. Das Boot wurde dabei zerstört, der Zaun massiv beschädigt.

Ein 23-Jähriger erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Kantonsspital St. Gallen geflogen. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt ins LKH Feldkirch gebracht, zwei weitere erlitten leichte Verletzungen.

(VOL.AT)

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