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Schnapszahl - Das Perfekte Hochzeitsdatum?

©Pixabay/APA/DPA/ROLF VENNENBERND
Schnapszahlen werden immer beliebter als Hochzeitsdatum. Wir haben nachgefragt, wieso das so ist und wie viele Paare auch in Vorarlberg an solchen Tagen heiraten.

Auch bei Vorarlbergern sind sogenannte Schnapszahlen als Hochzeitsdatum besonders beliebt. Im heurigen Februar bieten sich gleich zwei Tage dafür an: Der 02.02.2022 und der 22.02.2022.

Die Lage in Vorarlberg

Mittwoch, der 02. Februar scheint bei den Feldkirchern nicht ganz so beliebt zu sein wie der 22. Februar. Hier sind für eine standesamtliche Hochzeit noch einige Plätze frei. Der 22. Februar hingegen ist in Feldkirch schon länger komplett ausgebucht.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in Bregenz ab. "Am 2. Februar heiraten fünf Paare, am 22. Februar vier Paare", erzählt uns Susanne Valentin, von der Abteilung für Kommunikation von der Landeshauptstadt Bregenz. Noch seien Termine frei, jedoch nur am frühen Vormittag. Laut Valentin ist der Freitag der beliebteste Tag für eine Hochzeit, was die Zahlen der vergangenen Jahre zeigen. Umso beeindruckender ist die Nachfrage heuer, da beide "Schnapszahl-Daten" auf Werktage fallen.

Experten in Sache Hochzeiten

Doch warum sind Schnapszahlen überhaupt so beliebt? Das weiß die Geschäftsführerin der Hochzeitsfeen, Gabi Micheluzzi: "Die meisten Bräute erzählen mir, dass es dann einfacher ist für die Männer, sich den Hochzeitstag zu merken." Zudem versuchen die meisten Paare die eigene Hochzeit oder Trauung zu etwas Besonderem zu machen. "Daher wird auch gerne auf ein spezielles Datum zurückgegriffen", so Micheluzzi.

"In den vergangenen zwei Jahren mussten wir immer kurzfristig handeln. Jetzt gibt es zahlreiche Regeln, die man beachten muss", schildert Gabi Micheluzzi die Situation mit und rund um die Corona-Pandemie. Es sei sehr schwierig, mit den Maßnahmen eine Hochzeit zu planen, da es vieles zu beachten gibt. "Die vergangenen zwei Jahre hat es im Sommer meist gut geklappt, deswegen finden viele Feiern dort statt", so die Expertin. Um alles planen zu können, haben die Hochzeitsfeen auch fleißige Helfer, wie Gabi erzählt: "Wir organisieren die Hochzeiten selber, haben eine eigene Grafikabteilung und sind ein Meisterfloristikbetrieb. Alles andere wird von Dienstleisterkollegen übernommen, den sogenannten Hochzeitspoeten. " So arbeiten wir mit 300 verschiedenen Dienstleistern eng zusammen. Egal ob Fotograf, Caterer, Juwelier - hier findet man alles, was man für eine Hochzeit braucht."

(VOL.AT)

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