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Schüler finden Handgranaten-Replikat – Polizeieinsatz in Neu-Ulm

©dpa
Vier Schüler entdecken am Dienstag in Neu-Ulm einen verdächtigen Gegenstand und schlagen Alarm. Die Polizei sperrt den Bereich nahe der Offenhauser Straße. Erst Experten bringen Entwarnung.

Am Dienstag ist es in Neu-Ulm zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Auslöser war der Fund eines verdächtigen Gegenstands durch vier Schüler im Alter zwischen 14 und 15 Jahren.

Die Jugendlichen hielten das Objekt für eine Handgranate und informierten umgehend den Schulleiter sowie den Hausmeister eines Gymnasiums in der Augsburger Straße.

Polizei sperrt Bereich rund um Schule ab

Schulleiter und Hausmeister bestätigten nach erster Einschätzung die Wahrnehmung der Schüler und verständigten die Polizeiinspektion Neu-Ulm. Auch die zuerst eintreffenden Beamten konnten nicht ausschließen, dass es sich um eine echte Handgranate handeln könnte.

Daraufhin wurden weitere Streifenbesatzungen hinzugezogen. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrssperren im Nahbereich der Schule. Für die sich noch im Schulgebäude befindlichen Schüler bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt Gefahr.

Entwarnung durch das Landeskriminalamt

Im weiteren Verlauf untersuchten Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts den Gegenstand genauer. Das Ergebnis: Es handelte sich um ein täuschend echt aussehendes Replikat einer Handgranate.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neu-Ulm bestand somit keine akute Gefahr. Der Einsatz konnte in der Folge beendet und die Sperren wieder aufgehoben werden.

(VOL.AT)

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