Schüler pflanzen Bäume für Klimaschutz in Bludenz
Gemeinsam im Einsatz für neue Bäume
Bludenz stand am 24. April ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Bings, Obdorf und "Schule im Park" beteiligten sich an einer Pflanzaktion, die vom Forstamt sowie der Umweltabteilung der Stadt organisiert wurde.
In Gruppen aufgeteilt arbeiteten die Kinder an mehreren Standorten – unter anderem in einem Waldgebiet nahe der Firma TerraTec. Dort setzten sie junge Bäume in den Boden und lernten gleichzeitig die Grundlagen nachhaltiger Forstwirtschaft kennen.
Vielfältige Baumarten gepflanzt
Gepflanzt wurden unterschiedliche, ökologisch wertvolle Arten. Dazu zählen Edelkastanien, heimische Kirschen, Linden, Eichen sowie die seltene Elsbeere. Die Auswahl soll zur Stabilität und Vielfalt des Waldes beitragen.
Neben der eigentlichen Pflanzarbeit bot auch der Waldboden Einblicke: Beim Umgraben stießen die Kinder auf Regenwürmer, Engerlinge und weitere Insekten. So wurde unmittelbar sichtbar, welche Rolle ein gesunder Boden für das Ökosystem spielt.
Lernen außerhalb des Klassenzimmers
Begleitet wurde die Aktion von Fachleuten des Forstamts und der Stadt. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern Naturzusammenhänge praxisnah zu vermitteln.
Umweltstadträtin Martina Brandstetter betonte die Bedeutung solcher Projekte: "Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Motivation und Verantwortungsbewusstsein die Kinder bei der Sache sind. Gerade solche Aktionen zeigen, wie wichtig es ist, Klimaschutz bereits im Volksschulalter erlebbar zu machen."
Einsatz mit sichtbarem Ergebnis
Trotz der körperlichen Anstrengung beteiligten sich die Kinder aktiv an den Arbeiten. Die neu gepflanzten Bäume sollen in den kommenden Jahren weiterwachsen und langfristig zum lokalen Ökosystem beitragen. Die Aktion rund um den Tag des Baumes zeigt, wie Umweltbildung und praktische Maßnahmen miteinander verbunden werden können.
(VOL.AT)