Schwere Vorwürfe: Marokkos Kapitän Hakimi muss vor Gericht
Derzeit befindet sich der marokkanische Nationalspieler mit seinem Team bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. Nach dem 1:1 gegen Brasilien gibt es für den 27-Jährigen nun abseits des Rasens schlechte Nachrichten.
Das Berufungsgericht in Versailles veröffentlichte am Freitag eine Erklärung, wonach Hakimi vor das Strafgericht des französischen Départements Hauts-de-Seine geladen wurde. Der Vorwurf lautet auf Vergewaltigung.
Hakimi weist Vorwürfe zurück
Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe entschieden und hatte bereits im Mai die Einstellung des Verfahrens beantragt.
"Ich habe mich jahrelang entschieden, zu schweigen. Ich dachte, dass es richtig wäre, würdevoll zu bleiben, geduldig zu sein und der Justiz zu vertrauen, damit die richtigen Entscheidungen getroffen werden", erklärte Hakimi.
"Endlich werde ich sprechen können"
Auf der Plattform X schrieb er weiter: "Heute wird eine Geschichte erzählt, die nicht meine ist, auf Kosten meiner Familie, meines Lebens und vor allem der Wahrheit. Manchmal habe ich das Gefühl, zu einem leichten Ziel geworden zu sein. Ich warte auf diesen Prozess seit dem ersten Tag. Und inzwischen erwarte ich ihn sehnsüchtig. Endlich werde ich sprechen können."
Auslöser des Verfahrens war eine Frau, die sich im Februar 2023 an die Polizei gewandt hatte. Eine Anzeige erstattete sie zunächst nicht. Die Seite Hakimis bestreitet die Vorwürfe und beschuldigt die Frau ihrerseits, Ermittlungen behindert und medizinische Untersuchungen verweigert zu haben.
(VOL.AT)