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Schweres Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen

In Garmisch-Partenkirchen läuft gerade ein größerer Polizeieinsatz.
In Garmisch-Partenkirchen läuft gerade ein größerer Polizeieinsatz. ©APA
Im bayerischen Garmisch-Partenkirchen ist aus bisher unbekanntem Grund ein Zug entgleist. Bei dem Unglück waren vier Tote und um die 30 teils schwer Verletzte zu beklagen.
Schweres Zugunglück: Die ersten Bilder
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Update 18:52 Uhr: Nach dem Zugunglück mit vier Toten beginnen die Ermittlungen zur Ursache. "Vor Ort laufen die ersten Arbeiten", sagte ein Polizeisprecher. Polizei und Staatsanwaltschaft wollten mit Hilfe von Sachverständigen des Eisenbahnbundesamts herausfinden, warum der Regionalzug auf der eingleisigen Strecke in Richtung München entgleiste. Die Polizei rechne mit "langwierigen Ermittlungen".

Update 17:35 Uhr: Drei der vier Todesopfer des tragischen Unglücks müssen noch geborgen werden - sie liegen noch unter einem umgestürzten Waggon. Derweil wurden alle Fahrgäste aus dem Zug geborgen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeigte sich erschüttert und tief betroffen.
"Wir trauern mit den Angehörigen der Opfer und wünschen allen Verletzten rasche Genesung", schrieb der CSU-Chef am Freitag bei Twitter.

Update 16:21 Uhr: Neben den vier Toten gibt es mindestens 60 Verletzte - 15 Schwerverletzte wurden bereits in die umliegenden Krankenhäuser gebracht.

Update 15.46 Uhr: Die Zahl der Toten bei dem Zugunglück im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen hat sich auf vier erhöht. 

Update 15.44 Uhr: Der Zug sei im Ortsteil Burgrain in den Loisachauen vermutlich entgleist, so ein Sprecher der Bundespolizei - warum, sei noch unklar. Unter den Verletzten seien alle Altersgruppen, darunter auch Kinder. Die Dimension des Unglücks sei noch überhaupt nicht abzuschätzen. Zwölf Rettungshubschrauber kreisten über der Gegend.

Update 15.11 Uhr: Nach dem Zugunfall mit mehreren Toten bei Garmisch-Partenkirchen hat die Deutsche Bahn den Angehörigen ihr tiefes Mitgefühl ausgesprochen. Einsatzkräfte und Mitarbeiter der DB seien am Unfallort, teilte das Bundesunternehmen in Berlin mit. Über die Ursache des Unfalls am Freitagmittag könne noch keine Aussage getroffen werden.

Update 15.07 Uhr: Im Einsatz in Bayern befanden sich auch Rettungskräfte aus Tirol - und zwar vier Notarzthubschrauber und drei Rettungswägen. Die Bayern hätten sich gemeldet und um zusätzliche Ressourcen aus Tirol gebeten, sagte der zuständige Schichtleiter bei der Leitstelle Tirol zur APA und bestätigte einen Bericht des ORF Tirol. Die Leitstelle rief daraufhin eine Großalarmierung für die Rettungsdienste in den Bezirken Innsbruck Stadt, Innsbruck Land und Reutte aus. Diese wurden aber inzwischen wieder aufgehoben.

Von Tiroler Einsatzkräften seien nach bisherigen Informationen zwei Verletzte in Krankenhäuser gebracht worden - nämlich von Ehrwald im Außerfern nach München und nach Garmisch-Partenkirchen.

Update 14.25 Uhr: Der Regionalzug sei gegen Mittag Richtung München unterwegs gewesen. Es sei nicht ausgeschlossen, dass zum Ferienbeginn viele Schüler in der Bahn waren.

Update 14.24 Uhr: Ingesamt würden 60 Menschen mit Verletzungen behandelt, 16 davon mit schweren, sagte am Freitagnachmittag ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen.

Update 14.08 Uhr: Bei einem Zugunglück im oberbayerischen Garmisch-Partenkirchen sind am Freitag mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Es gebe zahlreiche Schwerverletzte, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen der Deutschen Presse-Agentur.

Bei Burgrain im deutschen Landkreis Garmisch-Partenkirchen an der Grenze zu Österreich ist Freitagmittag ein Zug entgleist.

"Es gibt zumindest wohl Leichtverletzte", sagte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Stefan Sonntag. "Es ist ein großer Einsatz, der gerade läuft." Es kippten wohl auch Waggons um. Noch sei unklar, was genau geschah, in welche Richtung der Zug unterwegs war und wie viele Fahrgäste sich in den Waggons befanden, hieß es.

Mehrere Verletzte

Ein Sprecher der Integrierten Leitstelle im Oberland sprach von mehrere Verletzten, die ins Krankenhaus gebracht würden. "Es wurde Vollalarm für Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst", sagte er. Es sei noch nicht klar, wie schwer verletzt die Menschen seien. Die Bundespolizei erklärte, man sei mit den Einsatzkräften an Ort und Stelle.

Strecke gesperrt

Die Bahn sperrte die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Oberau. Züge aus Richtung München wenden vorzeitig in Oberau. Aus Richtung Mittenwald wenden die Züge vorzeitig in Garmisch-Partenkirchen. Ersatzverkehr sei in Planung, hieß es auf Twitter.

+++ Weitere Informationen in Kürze +++

(APA/dpa)

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