Auf rund 60 Kilometern wird gleichzeitig an sechs Abschnitten gebaut. Sperren, Tempolimits und Umleitungen begleiten Pendler noch monatelang.
Großbaustelle zwischen Bodensee und Walgau
Mit dem Frühling kehrt auf Vorarlbergs wichtigster Verkehrsader die Baustellensaison zurück. Während im März und April traditionell die "Tunnel-Waschtage" stattfinden, laufen heuer zusätzlich umfangreiche Sanierungen entlang der A14. Insgesamt sechs größere Baustellen sorgen derzeit für Verzögerungen – und das teilweise bis ins kommende Jahr.
Lochau-Hörbranz bis Wolfurt-Lauterach
Zwischen den Abfahrten Lochau-Hörbranz und Wolfurt-Lauterach wird bis Oktober gearbeitet. Der Pfändertunnel ist bis 24. Oktober 2026 montags bis freitags jeweils von 20 bis 5 Uhr gesperrt. Zusätzlich wird die Oströhre von 12. bis 17. Oktober komplett geschlossen. Zwischen Wolfurt-Lauterach und dem Pfändertunnel gilt zudem Tempo 60, da die Entwässerung erneuert wird.
Dornbirn-Süd
Von Bregenz kommend ist die Abfahrt Dornbirn-Süd bis 26. Juni 2026 gesperrt, ebenso die Auffahrt in Richtung Bludenz. Grund dafür ist die Sanierung der Unterführung, die insgesamt bis 3. Juli andauert.
Götzis – Klaus-Koblach
Zwischen den Anschlussstellen Altach-Götzis und Götzis-Koblach werden bis Mitte Dezember die Fahrbahn sowie drei Brücken saniert. Parallel dazu wird auch die Entwässerung erneuert, was immer wieder zu Verkehrsbehinderungen führt.
Frastanz-Feldkirch
Zwischen Frastanz-Feldkirch und Nenzing-Bludesch laufen umfangreiche Bauarbeiten, die insgesamt auf drei Jahre ausgelegt sind. Neben der Fahrbahn werden zwei Brücken instand gesetzt und die Entwässerung erneuert. Die erste Bauphase dauert bis 17. Juli 2026.
Rastplatz Walgau Süd
Bis März 2027 entsteht der neue Rastplatz Walgau Süd. Geplant sind 39 Lkw-Stellplätze und 23 Pkw-Parkplätze sowie eine WC-Anlage und Duschmöglichkeiten.
Bludenz-Nüziders
Die Abfahrt Bludenz-Nüziders in Richtung Deutschland ist derzeit gesperrt. Dort werden die Brücke sowie Entwässerung und Beschilderung saniert. Die Bauarbeiten sollen bis 7. Juli 2026 abgeschlossen sein.
Viel Verkehr, wenig Ausweichmöglichkeiten
Die A14 bleibt damit auch in den kommenden Monaten eine Geduldsprobe – vor allem zu Stoßzeiten. Alternative Routen sind im dicht besiedelten Rheintal oft begrenzt, entsprechend groß ist die Belastung für Pendler und Transitverkehr.
(VOL.AT)