Sechsjähriger fährt Superbikes mit über 200 PS
Möglich wird das durch seine Motorsport-Familie rund um Vater Kenan Sofuoglu.
Dass Zayn Sofuoglu auf Motorrädern sitzt, ist kein Zufall. Sein Vater Kenan Sofuoglu ist fünffacher Supersport-Weltmeister und heute als Manager von Toprak Razgatlioglu – selbst dreifacher Superbike-Weltmeister – tätig, der mittlerweile in der MotoGP startet. Motorsport gehört in dieser Familie zum Alltag.
Der erst sechsjährige Zayn gilt dabei als außergewöhnliches Talent. Er sitzt nicht nur für Fotos auf den Maschinen, sondern fährt sie tatsächlich, ein Umstand, der selbst im motorsportaffinen Umfeld für Staunen sorgt.
Mit 23 Kilo auf Hochleistungsmaschinen
Zayn wiegt gerade einmal 23 Kilogramm. Für klassische Kindermotorräder ist er längst zu erfahren, für Superbikes eigentlich viel zu klein. Dennoch steigt er mit Unterstützung seines Vaters auf die Maschinen und wieder ab.
Mittlerweile fährt er sogar die BMW M 1000 RR. Das Motorrad bringt laut Hersteller bis zu 218 PS auf die Straße, erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 314 km/h und wiegt unter 200 Kilogramm. Ein extremes Verhältnis – insbesondere im Vergleich zum Körpergewicht des Kindes.
Noch mehr Leistung: Über 300 PS
Doch damit nicht genug: Zayn Sofuoglu bewegt auch die Kawasaki Ninja H2R seines Vaters. Dieses Modell kommt mit Kompressor-Aufladung und Ram-Air-Effekt auf bis zu 326 PS. Es handelt sich um ein reines Rennstreckenmotorrad ohne Straßenzulassung.
Fahren auf abgesperrter Strecke
Die Fahrten finden offenbar auf einer Rennstrecke und damit auf abgesperrtem Gelände statt. Berichte über Stürze oder Verletzungen gibt es bislang nicht.
Trotzdem bleibt ein gewisses Unbehagen: Die Kombination aus enormer Leistung und sehr jungem Alter wirft Fragen nach dem Risiko auf. Auch wenn alles kontrolliert abläuft, ist die Situation zumindest ungewöhnlich.
(VOL.AT)