Sex-Hotspot Davos: Auf diese Praktik stehen WEF-Gäste besonders
Wie die Schweizer Plattform Blick berichtet, verzeichnen Anbieter in dieser Woche besonders hohe Nachfrage – mit Preisen bis zu 12.000 Euro.
Digitale Anbahnung ersetzt spontane Begegnungen
Laut Blick hat sich das Geschäft zunehmend ins Internet verlagert. Auf Plattformen wie myladies.ch werden gezielt Inserate mit Schlagwörtern wie "Sex in Davos" geschaltet. Die klassische Laufkundschaft sei aufgrund der Sicherheitszonen kaum noch möglich. Viele Frauen bewerben ihre Dienste auf Englisch – oft inklusive Hotelempfehlungen für luxuriöse Unterkünfte wie das Steigenberger Icon Grandhotel Belvédère oder das Alpengold Hotel.
Internationale Konkurrenz, hohe Preise
Agenturen berichten gegenüber Blick, dass Frauen aus Europa, Russland und Lateinamerika eigens zum WEF anreisen. Die Konkurrenz sei dreimal so hoch wie sonst, Unterkünfte würden lange im Voraus gebucht. Auch Transgender-Personen seien vertreten. Der beliebteste Service laut einer Agentur: erotische Massagen mit "Happy End".
Die Preise steigen teils deutlich. Während manche Anbieter ihre Tarife konstant halten, berichten andere von zwei- bis dreifachen Honoraren während der WEF-Woche. Der Aufwand sei entsprechend hoch: Kleidung, Auftreten und soziale Kompetenz der Damen müssten den Ansprüchen einer hochkarätigen Klientel genügen.
Kunden aus Politik und Wirtschaft
Die Kunden – meist Männer zwischen 30 und 60 Jahren – würden oft über Hotels, Assistenten oder Sicherheitsdienste buchen. Manche Agenturen haben jedoch direkten Kontakt zu ihren Auftraggebern, die aus Wirtschaft und Politik stammen sollen, so Blick. Eine Agentur vermittelte etwa zwei deutsche Escort-Damen für mehrere Tage – eine von ihnen wurde für die gesamte WEF-Woche gebucht.
Hoher Druck, große Erwartungen
Die Anforderungen an die Escort-Damen seien hoch: Sie müssten sich in verschiedenen sozialen Situationen zurechtfinden – oft an der Seite eines fremden Mannes. "Man kann hier mehr Geld verdienen als in allen restlichen Monaten zusammen", zitiert Blick eine Vermittlerin. Für viele Frauen sei das WEF das wichtigste Ereignis des Jahres – nicht nur aus finanziellen Gründen. Manche träumten sogar von einem neuen Leben durch einen potenten Gönner.
(VOL.AT)