"Da war klar: Das Haus brennt": So erlebte der Obmann die Nacht in Mäder
Im Alamannen-Museumsdorf in Mäder ist in der Nacht auf Samstag ein historisch nachempfundenes Gebäude durch ein Feuer schwer beschädigt worden. Die Feuerwehr wurde gegen 2.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Haus bereits in Vollbrand. Zwei Personen wurden von der Rettung ins Krankenhaus gebracht.
Feuer griff in kurzer Zeit auf das Gebäude über
Wie die Feuerwehr schilderte, erschwerte die besondere Bauweise mit Strohdach die Löscharbeiten erheblich. Das Feuer konnte sich rasch ausbreiten, zugleich entstand große Hitze. Auch mehrere Stunden nach dem Brandausbruch waren noch Nachlöscharbeiten im Gange.
Im Einsatz standen laut den vorliegenden Informationen drei Fahrzeuge und rund 25 Feuerwehrleute.
Ausbildung im Museumsdorf lief noch in der Nacht
Wie dramatisch sich die Lage zuspitzte, schilderte der Obmann des alamannischen Museumsvereins im Gespräch mit VOL.AT. Demnach fand im Museumsdorf zum Zeitpunkt des Brandausbruchs gerade eine Ausbildung mit acht Teilnehmern statt.
Als das betroffene Gebäude bereits stark verraucht gewesen sei, habe man erkannt, dass das Haus brennt. In dieser Situation sei vor allem entscheidend gewesen, dass sich alle Beteiligten rechtzeitig in Sicherheit bringen konnten.
Große Betroffenheit nach dem Brand
Der Obmann machte deutlich, dass aus seiner Sicht derzeit vor allem zählt, dass die Menschen offenbar glimpflich davongekommen sind. Alles Weitere müsse danach bewertet werden.
Beim betroffenen Objekt handelt es sich um einen Teil des Museums, in dem die alamannische Kultur und Geschichte für Besucher, Schulklassen und bei Veranstaltungen erlebbar gemacht wird. Vieles sei dort in Handarbeit aufgebaut worden. Entsprechend groß sei nun der Schock über den Brand.
Wie schwer die Schäden am Gebäude tatsächlich sind und wodurch das Feuer ausgelöst wurde, war vorerst noch unklar.
(VOL.AT)