Seit der Saison 2018/19 wird die österreichische Fußball-Bundesliga nach 22 Runden in Meistergruppe und Qualifikationsgruppe geteilt. Der SCR Altach hat es bislang nie in die Meistergruppe, sprich unter die Top sechs, geschafft. Nach dem Sieg gegen Salzburg und dem erstmaligen Einzug ins Finale des UNIQA ÖFB Cups am Mittwoch könnte am Wochenende der nächste Coup folgen.
Die Mannschaft von Ognjen Zaric kann mit einem erfolgreichen Abschluss des Grunddurchgangs nicht nur Vereinsgeschichte schreiben, sondern auch die Abstiegsfrage frühzeitig ausblenden. Allerdings haben es die Altacher nicht ausschließlich selbst in der Hand.
Schützenhilfe nötig
Altach zieht in die Meistergruppe ein, wenn das Auswärtsspiel bei Sturm Graz gewonnen wird und Rapid Wien sein Heimspiel gegen Red Bull Salzburg nicht gewinnt. Sollten Altach und Rapid gewinnen, müsste Hartberg gegen BW Linz verlieren. Dann wären Hartberg und Altach punktegleich. Allerdings müsste Altach ein vier-Tore-Rückstand im Torverhältnis aufholen.
Auch Remis eröffnet Chancen
Bei einem Unentschieden gegen Sturm Graz benötigt Altach mehrere Resultate auf anderen Plätzen. Rapid Wien muss gegen Salzburg verlieren. Zudem dürfen weder die SV Ried noch die WSG Tirol ihre jeweiligen Spiele gewinnen.
Niederlage bedeutet Qualifikationsgruppe
Verliert der SCR Altach in Graz, ist der Traum von der Meistergruppe unabhängig von allen anderen Ergebnissen beendet. In diesem Fall spielen die Vorarlberger in der Qualifikationsgruppe.
(VOL.AT)