So sah der Schimmelbefall laut Gutachen aus ...
Die Zusammenfassung des Gutachtens, das Familie Tangl nach ihrer Flucht aus dem Schimmelhaus in Auftrag gab, bestätigte den schrecklichen Verdacht.
"Bewohnen kann schwerste Allergien, Haut- und Schleimreizungen ausrufen"
"Das Objekt eignet sich derzeit nicht zu Wohnzwecken und ist in einem nicht gebrauchstauglichen Zustand. Ein Bewohnen wird aus gesundheitlichen Gründen dringend abgeraten und kann im jetzigen Zustand schwerste Allergien, Haut oder Schleimreizungen ausrufen."
Zulässige Grenzwerte um das Doppelte überschritten
"Der mikrobielle Befall und insbesondere die flüchtigen, organischen Stoffe, die aus der Raumluft aufsteigen, überschreiten die in Österreich zulässigen Normwerte um das Doppelte."
Beide Kinderzimmer mit
schockierenden Werten
Besonders erschütternd für die Eltern waren die Ergebnisse in den beiden Kinderzimmern. Im Gutachten wird für beide Räume alarmierende Grenzwertüberschreitung festgestellt. Die beiden Zimmer seien hoch kontaminiert und weder zum Wohnen noch zum Schlafen geeignet. Die Gesundheitsgefährdung sei gegeben.
Abschließend konstatiert der Gutachter gravierende Baumängel, die nicht mehr durch Lüften behoben werden könnten:
"Das Gebäude hat verschiedene Baumängel, die über einen längeren Zeitraum (sehr wahrscheinlich seit Anbringen der Gebäudedämmung) bestehen und durch ein Lüften nicht behoben werden können. Eine fachgerechte Planung und Sanierung wird dringend angeraten."
Kondensat- und Taupunktverschiebungen würden alle innen- und außenliegenden Wände betreffen, außerdem müsse geprüft werden, ob die Bauwerksabdichtung intakt oder vorhanden sei.
(VOL.AT)