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So wird es gemacht: Das Palmbusch binden

Die Palmbuschen: Ein Zeichen für das "ewige Leben".
Die Palmbuschen: Ein Zeichen für das "ewige Leben". ©VOL.AT/Madlener, Thomas Matt
Palmsonntag ist der Sonntag vor Ostern, und das Palmbuschenbinden hat auch in Vorarlberg eine lange Tradition. Doch woher kommt der Brauch und worauf muss geachtet werden? Wir haben nachgefragt.
So funktioniert es: Palmbusch binden
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Die Zweige des Palmbuschen sollen eine Erinnerung an die Palmwedeln sein, mit denen Jesus in Jerusalem empfangen wurde. Außerdem werden nur immergrüne Zweige verwende. Sie sind ein Zeichen für das "ewige Leben".

Das wird für einen ordentlichen Palmbuschen gebraucht. ©VOL.AT/Madlener

Seit Jahren zeigen die Pfarren in Vorarlberg Kindern und Erwachsenen, wie man Palmbuschen bindet.

So funktioniert es

Für einen Palmbuschen braucht man Palmkatzerl, Eibe, Kranewitt, Segen, Schredler und Bux. Ebenfalls eigenen sich Tujen aufgrund ihrer Elastizität gut zum Binden. Nun bindet man die Sträucher zu kleinen Büscheln zusammen. Mit einer Schnur oder einem Draht werden die einzelnen Sträucher zusammen gebunden.

Danach steckt man die Buschen auf einen Stiehl und verziert sie mit bunten Bändern.

Die fertigen Buschen werden an der Spitze einer Holzstange befestigt. ©VOL.AT/Madlener

Lila und Schwarz drücken Trauer aus, Gelb und Orange stehen für Auferstehungsfreude. Außerdem kann man die am Palmsonntag beliebten Brezen, Äpfel oder Orangen auf den Palmbuschen geben.

(VOL.AT)

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