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Stoßstangenkuscheln beim Pfändertunnel: So regelt die Asfinag die Blockabfertigung

Wie regelt die Asfinag die Blockabfertigung, Herr Steinkellner?
Wie regelt die Asfinag die Blockabfertigung, Herr Steinkellner? ©Roland Paulitsch, VOL.AT/Strobel, Canva
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Wer rund um den Pfändertunnel unterwegs ist, braucht derzeit Geduld. Mehrfach wurde der Tunnel am Mittwoch gesperrt. Warum es zur Blockabfertigung kommt und was sie mit der Baustelle zu tun hat.

Mittwochfrüh vor dem Pfändertunnel: Stau, zähfließender Verkehr und rote Ampel. Leser berichten von mehrfacher Blockabfertigung im Frühverkehr. Besonders Pendler aus Hörbranz und Lindau verlieren Zeit.

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So sah es Mittwochfrüh vor dem Pfändertunnel aus. ©VOL.AT/Strobel

Warum die Ampel auf Rot geht

"Der Grund für die Blockabfertigung ist, dass es im Tunnel per Gesetz keinen Stau geben darf", verdeutlicht Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl auf VOL.AT-Anfrage. Sobald sich der Verkehr in den Tunnel zurückstaue, aktiviere man die Blockabfertigung.

Sinn und Ziel der Blockabfertigung sei, dass der Verkehr wieder in Bewegung komme. Der Tunnel soll nicht längere Zeit gesperrt sein, wie Holzedl erklärt: "Die Blockabfertigung im Tunnel ist ein lebendiges Gebilde, um immer wieder den Verkehr in Fluss zu halten." Man dürfe aus Sicherheitsgründen keinen Stau im Tunnel zulassen.

Asfinag-Sprecher Alexander Holzedl. ©Asfinag

Stehen also Fahrzeuge im Tunnel, wird in Lochau dichtgemacht. Erst wenn der Verkehr wieder flüssig läuft, wird wieder freigegeben. Deshalb könne es in der Früh mehrmals hintereinander zu Rotphasen kommen.

Ob in den nächsten Tagen mit Stau zu rechnen ist? "Das ist immer abhängig vom Verkehrsaufkommen", gibt Alexander Holzedl zu verstehen. Auch der Pendlerverkehr aus Fahrtrichtung Deutschland spielt hier etwa eine Rolle.

Dieter Steinkellner vom Verkehrsmanagement der Asfinag. ©Archivbild 2018 VN

Tunnelsanierung ist nicht der Auslöser

Dieter Steinkellner, Regionalleiter Verkehrsmanagement der Asfinag, stellt klar: "Diese Blockabfertigung betrifft nicht diese Baustelle in der Nacht im Pfändertunnel."

Seit vergangener Woche gebe es jedoch in Fahrtrichtung Innsbruck bei Wolfurt eine Engstelle. Dort werde die Fahrbahn saniert, so Steinkellner: "Wenn Fahrzeuge sich dort einfädeln, gerade früh am Morgen, dann staut es sich." Das ziehe sich dann zurück bis in den Pfändertunnel. Sobald Autos und Co. im Tunnel stehen, müsse reagiert werden: "Dann müssen wir in Lochau zumachen, also die Blockabfertigung starten. Erst wenn der Verkehr wieder flüssig läuft, dann dürfen wir wieder aufmachen."

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Die Baustelle auf der A14 bei Wolfurt. ©VOL.AT/Mayer

Man versuche nun, die Situation zu verbessern, informiert Dieter Steinkellner. Das könnte etwa durch eine Änderung der Baustellenführung funktionieren. Vergangenes Jahr gab es an derselben Stelle eine Baustelle. Diese habe aus verschiedenen Gründen besser funktioniert.

Die Asfinag prüft Anpassungen bei den Auffahrten. Konkret geht es um die Bereiche Lauterach Richtung Innsbruck, Bregenz Richtung Innsbruck sowie Lauterach Richtung Deutschland. Dort könnte die Verkehrsführung optimiert werden. Details sollen folgen.

Details zur Tunnelsanierung und der Baustelle Höhe Wolfurt gibt es hier:

(VOL.AT)

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