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Stürmische Junioren-WM in Narvik

©GEPA
Sturm, Sturz und Absagen prägen den Auftakt der Junioren Ski-WM in Narvik. Ohne Training kämpfen sich die Athleten dennoch durch den Super-G. Emma Amann wird 22., Moritz Zudrell fuhr auf Rang zwölf.

Was als sportlicher Höhepunkt geplant war, begann mit Stillstand. Bei der Junioren Ski-WM im norwegischen Narvik mussten die ersten beiden Rennen abgesagt werden. Die Abfahrten der Frauen und Männer, angesetzt für Samstag, fielen dem Wetter und dem Sicherheitszustand auf der Piste zum Opfer. Ersatztermine gibt es keine.

Bereits zuvor hatten die äußeren Bedingungen den Zeitplan durcheinandergebracht. Am Donnerstag wurde das Damentraining nach einem schweren Sturz der 18-jährigen Schwedin Lina Gustafsson abgebrochen, jenes der Männer gestrichen. Am Freitag verhinderte starker Wind überhaupt einen Trainingsstart.

©FIS

Schwieriger Auftakt für Amann

Ohne offizielles Training ging am Sonntag der Super-G der Damen über die Bühne. Mit dabei war die 20-jährige Vandanserin Emma Amann. Für sie lief es nicht nach Wunsch. Mit 2,24 Sekunden Rückstand belegte sie Rang 22 und wurde viertbeste Österreicherin. Jubel gab es dennoch im ÖSV Team. Pia Hauzenberger raste auf Platz drei und sicherte sich einen Podestplatz.

Auch in der Team Kombination, bestehend aus Super G und Slalom, blieb Amann mit Elisabeth Kucera auf Rang 18. Hauzenberger holte gemeinsam mit Leonie Raich erneut Bronze.

Emma Amann fuhr auf Rang 22 ©GEPA

Zudrell überzeugt im Speed

Am Montag wurde es für Moritz Zudrell ernst. Im Super-G der Männer zeigte der Technikspezialist seine Vielseitigkeit und fuhr auf Rang zwölf. Nur neun Zehntel trennten ihn vom Sieger Victor Haghighat aus Frankreich. In der Team Kombination belegte Zudrell mit Matthias Fernsebner Platz 14.

Zudrell wusste im Super-G durchaus zu überzeugen. ©GEPA

(VOL.AT)

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