Heimserie soll ausgebaut werden
Für die Elf von Trainer Andy Heraf verlief der geplante Auftakt alles andere als ideal. Trotz achtstündiger Busreise nach Wien musste die Partie kurzfristig abgesagt werden, der Nachtrag steigt am 10. März (18.30 Uhr). "Regeneriert haben wir uns schon am Samstag im Training", meinte Schlussmann Felix Gschossmann mit einem Schmunzeln.
Der Fokus liegt nun voll auf dem Heimspiel. Die letzten beiden Auftritte im eigenen Stadion konnte Schwarz-Weiß für sich entscheiden, die Serie soll fortgesetzt werden. "Wir sind hungrig, top vorbereitet und freuen uns auf das Spiel zu Hause. Wir wollen definitiv wieder Punkte holen", betont Gschossmann. Mit einem weiteren Dreier würde SWB ein starkes Zeichen zum Frühjahrsauftakt setzen.
Klagenfurt im Umbruch
Auch für den SK Austria Klagenfurt ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr, nachdem die Begegnung gegen Stripfing im Vorfeld annulliert wurde. Die Kärntner gehen in ihr 106. Bestandsjahr und durchleben turbulente Zeiten.
Als Bundesliga-Absteiger mit drei Minuspunkten gestartet, legten die Violetten zunächst einen starken Saisonbeginn hin, unter anderem mit einem 2:1-Heimsieg gegen Bregenz. Seit Ende September blieb die Austria jedoch sieglos, in den letzten neun Spielen vor der Winterpause holte man nur drei Punkte. Vor rund drei Wochen wurde zudem ein Konkursverfahren eröffnet, mehrere Spieler verließen den Klub. Mit Ex-SWB-Bundesligaprofi Slobodan Grubor steht nun ein neuer Trainer an der Seitenlinie.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist Klagenfurt sportlich keineswegs zu unterschätzen. Der Stamm der Mannschaft blieb großteils zusammen, eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Zweitliga-Kickern will sich im Frühjahr beweisen. Es ist alles angerichtet für einen richtungsweisenden Start ins Fußballjahr 2026.
(VOL.AT)