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Titel, Medaillen und Bestmarken

©ÖLV/ A. Nevsimal
VLV-Asse mit vier ÖM-Medaillen bei den Hallen-Mehrkampf-Staatsmeisterschaften in Linz.

In der laufenden Hallensaison haben die heimischen Leichtathleten noch einmal ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt. Bei den österreichischen Hallen-Mehrkampf-Staatsmeisterschaften sowie den Titelkämpfen der Altersklassen U20 und U18 in Linz gab es für die zehnköpfige Equipe des Vorarlberger Leichtathletikverbandes (VLV) insgesamt vier Medaillen, davon zwei goldene, eine silberne und eine bronzene. Zudem wurden zahlreiche persönliche Bestmarken erzielt.

Die Brüder Mika Voss (links) und Niklas Voss (rechts) mussten sich lediglich dem Oberösterreicher Alexander Heinz (Mitte) geschlagen geben. ©ÖLV/ A. Nevsimal

Bei den Männern sorgten die Brüder Niklas und Mika Voss (SG Götzis) im Siebenkampf für die herausragenden Resultate. In einem bis zum abschließenden 1.000-Meter-Lauf offenen Wettkampf holte sich Niklas Voss mit neuer persönlicher Bestleistung von 5.162 Punkten die Silbermedaille, unmittelbar dahinter durfte sich sein jüngerer Bruder Mika mit 5.016 Punkten über Bronze und erstmals über das Überspringen der 5.000-Punkte-Schallmauer freuen.

Wirth souverän, Schuler nervenstark

In der Nachwuchsklasse U20 setzte Lorenz Wirth (TS Lauterach) ein kräftiges Ausrufezeichen. Der letztjährige U18-Vizemeister dominierte den Siebenkampf an beiden Wettkampftagen und holte sich mit 4.798 Punkten und persönlicher Bestleistung souverän den österreichischen Meistertitel. "Mit dem Titel habe ich nicht wirklich gerechnet", zeigte er sich nach dem Wettkampf überrascht.

Lorenz Wirth (Startnummer 154) war in der U20-Kategorie nicht zu schlagen und durfte sich zudem über eine neue Bestleistung freuen. ©ÖLV/ A. Nevsimal

Im Fünfkampf der Frauen war Chiara-Belinda Schuler (TS Hörbranz) trotz Rückenproblemen im Vorfeld eine Klasse für sich, machte es aber bis zum Schluss spannend. Vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf lag die 24-Jährige umgerechnet rund neun Sekunden hinter der Wienerin Christiane Krifka zurück. Sie machte jedoch von Beginn an ernst, hatte bei Halbzeit des Rennens mit einer Durchgangszeit von 1:08 Minuten den Rückstand bereits wettgemacht und baute ihren Vorsprung bis ins Ziel kontinuierlich aus.

VLV-Ass Chiara-Belinda Schuler hatte im Vorfeld der Titelkämpfe mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen, sicherte sich aber dennoch den Titel. ©ÖLV/ A. Nevsimal

Mit 2:19,29 Minuten sicherte sich Schuler den Sieg im abschließenden Bewerb, stellte mit 4.053 Punkten eine neue persönliche Bestleistung auf und holte sich nach 2020 und 2021 ihren dritten Hallen-Staatsmeistertitel im Fünfkampf. "Vor dem Start hätte ich nicht gedacht, dass ich den Bewerb durchziehen kann, umso größer ist die Freude über den Titel", gestand Schuler.

Nachwuchs setzt ein Ausrufezeichen

In der weiblichen U18-Klasse stellte Amy Salzgeber (TS Lustenau) mit 3.267 Punkten einen neuen VLV-Rekord im Fünfkampf auf und belegte im 19 Teilnehmerinnen umfassenden Feld den ausgezeichneten sechsten Rang. Ebenfalls in der U18-Klasse sammelte Felix Kaufmann (TS Gisingen) wertvolle Wettkampferfahrung und belegte mit einer persönlichen Bestleistung von 3.775 Punkten den sechsten Rang.

Amy Salzgeber stellte einen neuen Vorarlberger Rekord im Fünfkampf der U18-Wertung auf. ©ÖLV/ A. Nevsimal

Abseits der nationalen Titelkämpfe in Linz sorgte einmal mehr auch die Bregenzerwälderin Pauline Schedler für einen Rekord. Nachdem die 18-jährige Andelsbucherin zuletzt bereits mehrere Bestmarken über die Meile und 1.000 Meter aufgestellt hatte, schlug sie nun auch über 800 Meter zu. In Chicago (USA) markierte Schedler mit 2:10,46 Minuten einen neuen Vorarlberger Landesrekord in der U20-, U23- sowie in der allgemeinen Klasse. Zudem sorgte Zsombor Klucsik (TS Egg) im deutschen Sindelfingen über 400 Meter mit 49,49 Sekunden für einen weiteren Landesrekord in der Altersklasse U18.

(VOL.AT)

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