Suche nach vermisstem Wanderer
Der Urlaub in Außerbraz begann für den 65-Jährigen noch ruhig: Am 1. Mai war er bei Bekannten in einer Ferienwohnung eingetroffen. Am Samstag, dem 2. Mai, brach er gegen 8 Uhr gemeinsam mit seinem Hund zu einer rund zweistündigen Wanderung auf.
Doch der Mann kehrte nicht wie vereinbart zurück. Seine Ehefrau schlug Alarm und nutzte schließlich die Technik zur Hilfe. Über einen GPS-Tracker konnte sie den Standort des Hundes orten. Der Besitzer der Ferienwohnung machte sich daraufhin selbst auf den Weg und folgte der Spur.
Leblos am Fuß eines Wasserfalls gefunden
Gegen 11.10 Uhr dann die traurige Gewissheit: Im Bereich des Winkeltobels, am Fuß eines Wasserfalls, fand der Suchende den 65-Jährigen reglos auf. Sofort wurde ein Notruf abgesetzt.
Die Einsatzkräfte reagierten rasch. Neben dem Rettungshubschrauber C8 standen auch der Polizeihubschrauber Libelle, die Bergrettung Dalaas, ein Kriseninterventionsteam sowie Polizeistreifen aus Bludenz und Klösterle im Einsatz.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. Nach ersten Erhebungen dürfte der 65-Jährige im Bereich des Wasserfalls abgestürzt sein.
Hinweise auf ein Fremdverschulden ergaben sich laut Polizei nicht. Die Staatsanwaltschaft gab den Leichnam noch am selben Tag zur Bestattung frei.
(VOL.AT)