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Trauer um ein Sternenkind beginnt schon im Spital

"VergissMichNicht - Sternenkinder Fotografie"-Obmann Andras Uher war am Donnerstag zusammen mit Sternen-Mami Patrizia Luger zu Gast bei "Vorarlberg LIVE". Das Thema: Ein würdevoller Abschied von Sternenkindern.
"VergissMichNicht - Sternenkinder Fotografie"-Obmann Andras Uher war am Donnerstag zusammen mit Sternen-Mami Patrizia Luger zu Gast bei "Vorarlberg LIVE". Das Thema: Ein würdevoller Abschied von Sternenkindern. ©VOL.AT
Sternenkinder-Fotografie hält die Erinnerungen fest - weit über den Moment, in dem das kleine Herzlein aufgehört hat zu schlagen, hinaus.

Weihnachten: das Fest der Familie, für Eltern von Sternenkindern jedoch eine schwierige Zeit. „Es fühlt sich unvollständig an“, erklärte Patrizia Luger in Vorarlberg Live. Gemeinsam mit ihrer Schwägerin Bianca hat sie Ende 2020 die Selbsthilfegruppe der Sternenmamis gegründet. „Der Austausch zwischen Betroffenen ist wichtig“, sagte Luger. Die Trauer um das verlorene Kind beginnt allerdings schon im Krankenhaus. Dort kann geschultes Fachpersonal, das einfühlsam vorgeht und über Angebote zur Trauerbewältigung informiert, ein erster Anker im Gefühlschaos sein.

Doch Trauer sei individuell. Jeder müsse seinen Weg finden und diesen auch gehen, betonte Patrizia Luger, deren Söhnchen Ferdinand einen Tag nach der Geburt verstarb. „Wir sind immer offen mit dem Thema umgegangen. Das hat uns in dieser schwere Situation geholfen“, erzählte sie. Doch welche Erinnerungen bleiben an das Sternenkind? Diese brennende Frage beantwortete der Berufsfotograf Andreas Uher.

Nachdem sich Hebammen mit diesem Anliegen an ihn gewandt hatten, gründete er mit Kolleginnen und Kollegen den Verein „VergißMichNicht“. Inzwischen verzeichnet der Verein rund 50 Einsätze pro Jahr. Sternenkinder werden ab der 12. Schwangerschaftswoche fotografiert. Die Anforderung erfolgt durch die Hebamme, die Fotos erhalten die Eltern in einer Box. „Die können sie öffnen, wenn sie soweit sind.“ Lange Zeit waren Sternenkinder ein Tabu, auch in der Kirche. Inzwischen hat sich viel geöffnet. So gibt es unter anderem einen Sternenkinder-Friedhof und eine jährliche Gedenkfeier. Uher ist auch stolz darauf, die Sternenkinder-Fotografie flächendeckend anbieten zu können. Was sich beide aber noch wünschen würden wäre ein strukturiertes Unterstützungsangebot für Sterneneltern und ein Bewusstsein dafür, dass darüber geredet werden darf.

Weihnachten: das Fest der Familie, für Eltern von Sternenkindern jedoch eine schwierige Zeit. "Es fühlt sich unvollständig an", erklärte Patrizia Luger in Vorarlberg Live. Gemeinsam mit ihrer Schwägerin Bianca hat sie Ende 2020 die Selbsthilfegruppe der Sternenmamis gegründet. "Der Austausch zwischen Betroffenen ist wichtig", sagte Luger. Die Trauer um das verlorene Kind beginnt allerdings schon im Krankenhaus. Dort kann geschultes Fachpersonal, das einfühlsam vorgeht und über Angebote zur Trauerbewältigung informiert, ein erster Anker im Gefühlschaos sein.

Doch Trauer sei individuell. Jeder müsse seinen Weg finden und diesen auch gehen, betonte Patrizia Luger, deren Söhnchen Ferdinand einen Tag nach der Geburt verstarb. "Wir sind immer offen mit dem Thema umgegangen. Das hat uns in dieser schwere Situation geholfen", erzählte sie. Doch welche Erinnerungen bleiben an das Sternenkind? Diese brennende Frage beantwortete der Berufsfotograf Andreas Uher.

Nachdem sich Hebammen mit diesem Anliegen an ihn gewandt hatten, gründete er mit Kolleginnen und Kollegen den Verein "VergißMichNicht". Inzwischen verzeichnet der Verein rund 50 Einsätze pro Jahr. Sternenkinder werden ab der 12. Schwangerschaftswoche fotografiert. Die Anforderung erfolgt durch die Hebamme, die Fotos erhalten die Eltern in einer Box. "Die können sie öffnen, wenn sie soweit sind." Lange Zeit waren Sternenkinder ein Tabu, auch in der Kirche. Inzwischen hat sich viel geöffnet. So gibt es unter anderem einen Sternenkinder-Friedhof und eine jährliche Gedenkfeier. Uher ist auch stolz darauf, die Sternenkinder-Fotografie flächendeckend anbieten zu können. Was sich beide aber noch wünschen würden wäre ein strukturiertes Unterstützungsangebot für Sterneneltern und ein Bewusstsein dafür, dass darüber geredet werden darf.

Mehr Informationen zum Verein "VergissMichNicht - Sternenkinder Fotografie" finden Sie unter der Homepage. Sie sind selbst Eltern eines Sternenkindes? Dann finden Sie hier die Selbsthilfegruppe online.

Die ganze Sendung zum Nachsehen

(VOL.AT/VN)

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