Ein Blick auf den Wetterbericht zeigt: In Teilen Vorarlbergs könnten die Temperaturen in der Nacht nicht unter 20 Grad fallen. Meteorologen sprechen in diesem Fall von einer Tropennacht. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich die Hitze im Schlafzimmer dennoch besser ertragen.
Wenn die Nächte nicht mehr abkühlen
Bleibt die Temperatur in der Nacht über der 20-Grad-Marke, sprechen Meteorologen von einer Tropennacht. Laut aktueller Wetterprognosen könnte das in den kommenden Nächten regional auch in Vorarlberg der Fall sein. Für viele bedeutet das: unruhiger Schlaf, häufiges Aufwachen und ein erschöpfter Start in den Tag.
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich die Belastung durch die Hitze jedoch reduzieren – ganz ohne Klimaanlage.
Richtig lüften und tagsüber abdunkeln
Damit sich Wohnräume möglichst wenig aufheizen, sollten Fenster, Rollläden oder Jalousien tagsüber geschlossen bleiben. Gelüftet wird erst dann, wenn die Außentemperatur unter jene in der Wohnung fällt – meist spät am Abend, in der Nacht oder früh am Morgen. Ein kräftiger Durchzug kann dann für spürbare Abkühlung sorgen.
Versteckte Wärmequellen ausschalten
Nicht nur die Sonne heizt Räume auf. Auch Lampen, Computer, Fernseher oder Ladegeräte geben Wärme ab – selbst im Stand-by-Modus. Wer diese Geräte am Abend vollständig ausschaltet oder vom Strom trennt, verhindert zusätzliche Wärme im Schlafzimmer.
Lauwarm statt eiskalt
Eine eiskalte Dusche klingt zwar verlockend, kann den Körper aber dazu anregen, anschließend noch mehr Wärme zu produzieren. Empfehlenswert ist daher eine kurze lauwarme Dusche. Auch ein feuchter Waschlappen im Nacken, an den Handgelenken oder auf den Waden sorgt für angenehme Abkühlung.
Leicht essen und ausreichend trinken
Schwere Mahlzeiten am späten Abend belasten den Körper zusätzlich. Besser eignen sich leichte Speisen mit viel Gemüse oder Obst. Ausreichend Wasser oder ungesüßter Tee helfen, den Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten. Auf Alkohol und stark zuckerhaltige Getränke sollte möglichst verzichtet werden, da sie die Schlafqualität beeinträchtigen können.
Atmungsaktive Bettwäsche verwenden
Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen nimmt Feuchtigkeit besser auf als synthetische Stoffe und sorgt für ein angenehmeres Schlafklima. Oft genügt in heißen Nächten bereits ein dünnes Laken als Decke. Wer stark schwitzt, kann zudem ein frisches T-Shirt neben das Bett legen.
Hält die Hitze über mehrere Tage an, sollten insbesondere ältere Menschen sowie Personen mit Vorerkrankungen auf Warnsignale ihres Körpers achten. Treten Schwindel, starke Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
(VOL.AT)