Überraschung im Landestheater: Vertrag von Gräve endet 2028
Entscheidung kam für Gräve unerwartet
Stephanie Gräve hatte im August 2018 die Intendanz des Vorarlberger Landestheaters übernommen. Die deutsche Dramaturgin war einstimmig aus 65 Bewerbungen ausgewählt worden. Sie war zuvor Schauspieldirektorin in Bern gewesen. Die Entscheidung des von Schöbi-Fink geleiteten Aufsichtsrates der Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft mbH (KUGES) kam Dienstagabend überraschend. Sie "bedauere" die Entscheidung und hätte gerne weitergearbeitet, so Gräve in einer ersten Stellungnahme gegenüber ORF Vorarlberg.
"Guter Zeitpunkt für neue Impulse"
Nach zwei (fünfjährigen) "erfolgreichen Perioden" sei "ein guter Zeitpunkt für neue Impulse" gekommen, erklärte Landesrätin Schöbi-Fink: "Die vorausschauende Planung stellt sicher, dass die anstehende bühnentechnische Sanierung des Vorarlberger Landestheaters auch künstlerisch gut begleitet wird: Im September diesen Jahres schließt das Haus am Kornmarktplatz, verschiedene Ausweichspielstätten im Land stellen jedoch auch für die kommende Spielzeit ein vielfältiges Programm sicher. Im Herbst 2027 erfolgt dann die Wiedereröffnung des Hauses. Stephanie Gräve wird das Haus noch durch die erste Spielzeit nach der Wiedereröffnung führen."
(APA)