Abschalten oder erreichbar bleiben? Für viele gehört das Smartphone auch in den Ferien dazu. Wann Urlauber ganz sie bewusst offline sind – und warum das nicht immer gelingt.
Fotos ja, Dauererreichbarkeit eher nein
Für viele Urlauber gehört das Smartphone auch in den Ferien dazu – allerdings in einer anderen Rolle als im Alltag. Statt beruflicher Anrufe stehen Navigation, Fotos oder der Kontakt zur Familie im Vordergrund.
"Das Telefon bleibt daheim"
Michael Wöss aus Hörbranz hat generell eine Regelung für sich gefunden. "Da bin ich schon bewusst, dass ich handyfreie Zeiten habe, wo ich dann zwei bis drei Stunden mal das Telefon daheim lasse", erklärt er gegenüber VOL.AT. "Und bewusst aus dem Haus gehe und das Telefon bleibt daheim. So wie es früher auch war."
Bewusst ohne Handy
Einige versuchen hingegen, im Urlaub möglichst oft auf das Smartphone zu verzichten. Alicia, die aus Italien kommt und in Bregenz lebt und arbeitet, genießt Ausflüge an den Bodensee oder Spaziergänge lieber ohne Handy. Sie genieße es ganz ohne Smartphone, gibt sie zu verstehen.
"Ich schaue im Urlaub schon aufs Handy"
Andrea Watzke-Lercher aus Feldkirch-Altenstadt erklärt: "Ich schaue im Urlaub schon aufs Handy. Ab und zu halt." Man wolle auch auf dem aktuellen Stand bleiben. "Ich habe Kinder, darum muss ich das machen." Wenn man Urlaubsfotos mache und diese teile, nehme man heutzutage ebenfalls automatisch das Handy dafür. Fotos zu verschicken und zu posten, gehöre dazu. Ihr Diensthandy lasse sie hingegen ganz bewusst zu Hause.
"Froh, wenn es mal weg ist"
Auch Murat aus Hörbranz möchte im Urlaub möglichst abschalten. Für Kontakte innerhalb der Familie bleibe das Handy eingeschaltet, ansonsten freue er sich über die Auszeit. "Sonst bin ich froh, wenn es mal weg ist", meint er. Für Fotos oder im Notfall greife er dennoch zum Smartphone.
"Erreichbar, aber jetzt nicht zu viel"
Mehmet Dinckan aus Feldkirch sieht das ähnlich. "Ich bin zwar erreichbar, aber jetzt auch nicht so viel", meint er. "Ich schaue schon, dass ich meinen Urlaub genieße mit der Familie." Das Handy will er nicht zu sehr in der Hand behalten. Kleine Updates an Kollegen oder ein Erinnerungsfoto seien in Ordnung.
Orientierung und Kontakt zur Familie
Andreas aus Nordrhein-Westfalen ist aktuell in Bregenz auf Urlaub. Er schaut zwar immer wieder aufs Handy, doch nicht für die Arbeit. Vor allem für die Orientierung und den Kontakt zur Familie nutzt er sein Smartphone. Wenn das Telefon klingelt, hebt er aber nicht zwingend ab: "Nicht unbedingt."
"Schöner wäre es wahrscheinlich ohne"
Patricia aus Lindau gibt zu, dass sie auch im Urlaub meist erreichbar bleibt. Der Grund sei weniger die Arbeit als die Gewohnheit. "Man hat sich so dran gewöhnt, dass man den Freunden dann Bilder schickt oder den Status", meint sie. Geschäftlich sei sie zwar nicht erreichbar, trotzdem habe sie das Handy fast zwangsläufig dabei. "Schöner wäre es wahrscheinlich ohne."
(VOL.AT)