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Verdacht auf illegales Straßenrennen auf A14: Fünf Verletzte, Polizei sucht flüchtigen BMW

Tesla crasht bei Koblach: Verdacht auf Straßenrennen mit BMW
Tesla crasht bei Koblach: Verdacht auf Straßenrennen mit BMW ©VOL.AT
Nach einem mutmaßlichen Beschleunigungsduell auf der A14 bei Koblach krachte ein Tesla mit fünf Insassen in die Leitschienen. Die Polizei bittet um Hinweise zum flüchtigen BMW X1.

Crash nach gefährlichem Duell auf der Überholspur

Am späten Samstagabend (24.01.2026) ist es auf der Rheintalautobahn A14 in Fahrtrichtung Tirol zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach aktuellem Ermittlungsstand war der Crash das Ergebnis eines mutmaßlich illegalen Straßenrennens.

Gegen 22.53 Uhr fuhr ein weißer Tesla Model 3 auf der Überholspur der A14, als sich laut Polizeiangaben ein Beschleunigungsduell mit einem schwarzen BMW X1 entwickelte. Der BMW war auf der Normalspur unterwegs. Auf Höhe von Koblach verlor der Tesla-Lenker die Kontrolle über das Fahrzeug – mit dramatischen Folgen.

Der Wagen geriet auf den Grünstreifen der Mitteltrennung, prallte gegen die Mittelleitschiene, wurde über alle Fahrstreifen hinweggeschleudert und kam erst nach einem weiteren Aufprall gegen die rechte Außenleitschiene auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.

Fahrerfrage ungeklärt – BMW flüchtig

Im Tesla saßen fünf Personen. Wer von ihnen das Auto gelenkt hat, ist derzeit unklar: Ein 32-jähriger Mann und ein 19-jähriger Mitfahrer beschuldigen sich gegenseitig, am Steuer gesessen zu sein. Beim 32-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 0,47 mg/l sowie eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch wurde das Unfallfahrzeug zur weiteren Abklärung sichergestellt.

Alle fünf Insassen des Tesla wurden bei dem Unfall leicht verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der am mutmaßlichen Straßenrennen beteiligte schwarze BMW X1 flüchtete nach dem Unfall von der Unfallstelle – ohne anzuhalten oder Hilfe zu leisten. Die Polizei hat die Fahndung nach dem Fahrzeug eingeleitet.

Autobahn gesperrt – Polizei sucht Zeugen

Die A14 war in Fahrtrichtung Tirol bis 1.15 Uhr vollständig gesperrt. Erst nach der umfangreichen Unfallaufnahme und den notwendigen Aufräumarbeiten konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Die Polizei bittet dringend um Hinweise: Wer Angaben zum Unfallhergang, zum Fahrverhalten des weißen Tesla Model 3 oder zum gesuchten schwarzen BMW X1 machen kann, wird gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Dornbirn zu melden.

Einsatzkräfte vor Ort

  • Feuerwehr Götzis: 35 Einsatzkräfte, 3 Fahrzeuge
  • Rettungsdienst: 9 Sanitäter, 1 Notarzt, 3 Fahrzeuge
  • ASFINAG: 1 Mitarbeiter
  • Bundespolizei: 7 Beamte
ie beschädigte Leitschiene und Trümmerteile des verunglückten Tesla zeugen von der Wucht des Aufpralls. ©VOL.AT
Der Aufprall gegen die Leitschiene deformierte die Frontpartie des Fahrzeugs massiv. ©VOL.AT
Die Stoßstange des verunglückten Tesla blieb nach dem Aufprall in der Mittelleitschiene hängen. ©VOL.AT
Die massive Deformation des Tesla-Hecks zeigt die enorme Wucht, mit der das Fahrzeug gegen die Leitschienen geschleudert wurde. ©VOL.AT
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Die Wucht des Aufpralls riss das Rad teilweise aus der Aufhängung – Spuren des Unfalls ziehen sich über die gesamte Fahrbahn. ©VOL.AT
Einsatzkräfte beseitigen Trümmerteile und verstreute Gegenstände von der Fahrbahn. ©VOL.AT
Nach dem Aufprall verteilten sich Fahrzeugteile und persönliche Gegenstände entlang der Unfallstelle. ©VOL.AT
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(VOL.AT)

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