Versuchter Einbruch in Feldkircher Waffengeschäft – Täter auf der Flucht
Auto als Rammbock eingesetzt
Zu dem versuchten Einbruch kam es laut Polizei in den frühen Morgenstunden des 3. Juni. Gegen 2.30 Uhr steuerten die bislang unbekannten Täter einen Pkw gegen die Auslage eines Waffengeschäfts in Feldkirch-Altenstadt. Offenbar wollten sie sich auf diese Weise Zugang zum Verkaufsraum verschaffen.
Der Plan ging jedoch nicht auf: Trotz der erheblichen Beschädigungen gelang es den Einbrechern nicht, in das Geschäft einzudringen. Ohne Beute ergriffen sie daraufhin die Flucht. Das bei dem Einbruchsversuch verwendete Fahrzeug ließen die Täter direkt am Tatort zurück.
Großfahndung ohne Erfolg
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die Polizei eine groß angelegte Fahndung ein. Mehrere Streifen suchten nach den flüchtigen Verdächtigen. Die Maßnahmen verliefen jedoch negativ – die Täter konnten unerkannt entkommen.
Die weiteren Ermittlungen werden nun vom Landeskriminalamt Vorarlberg geführt. Am Tatort wurden umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt, um Hinweise auf die Identität der Verdächtigen zu erhalten.
Polizei sucht Zeugen
Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden Personen, die in der Umgebung des Tatorts verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Dabei sind laut Polizei nicht nur Wahrnehmungen in der Tatnacht selbst von Interesse, sondern auch auffällige Beobachtungen in den Tagen davor.
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt Vorarlberg entgegen.
Landeskriminalamt Vorarlberg, Tel. +43 (0) 59 133 80 3333
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Zwei Mitarbeiter eines benachbarten Betriebs gegenüber dem Waffengeschäft erklärten gegenüber VOL.AT, sie hätten weder in der Tatnacht etwas Verdächtiges bemerkt noch in den Tagen davor auffällige Beobachtungen gemacht. Hinweise darauf, dass das Geschäft vor der Tat ausgekundschaftet worden sein könnte, gebe es aus ihrer Sicht nicht.
Ein Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte, berichtete, er habe erst bei Schichtbeginn am Morgen von dem Vorfall erfahren. "Als ich gekommen bin, wurde das Auto gerade aus der Scheibe herausgezogen", sagte er. Zu diesem Zeitpunkt seien die Polizeikräfte bereits vor Ort gewesen.
Von der Netzer Group nebenan heißt es, dass nicht einmal ein Security-Mitarbeiter, der im Gebäude geschlafen habe, etwas mitbekommen habe. Zu dieser Uhrzeit sei im Industriegebiet kaum jemand unterwegs, da dort üblicherweise niemand arbeite.
(VOL.AT)