Viagra für den Christbaum? Warum sich hinter der kuriosen Empfehlung mehr verbirgt
Die skurril klingende Nachricht verbreitet sich gerade rasant: Ausgerechnet das Potenzmittel Viagra soll Weihnachtsbäume standfester machen – im wahrsten Sinne des Wortes. Klingt nach einem Witz, doch dahinter steckt tatsächlich ein ernst gemeinter Ratschlag eines erfahrenen Christbaum-Verkäufers.
Ein TV-Auftritt sorgt für Schmunzeln – und Staunen
In der Sendung „Abendschau“ des Bayerischen Rundfunks ließ der Christbaumhändler Steven Hämmerle aufhorchen. Sein Tipp für einen langlebigen, schön aufgerichteten Baum: „Früher war es Zucker und Glycerin. Heute ist es Viagra!“ Die Moderatorin lachte – und das Publikum auch. Doch Hämmerle meinte es ernst.
Wissenschaft bestätigt ungewöhnliche Theorie
Tatsächlich gibt es wissenschaftliche Hinweise, dass der Wirkstoff Sildenafil, der in Viagra enthalten ist, auch bei Pflanzen Wirkung zeigt. Laut Forschung kann das Mittel die Wasseraufnahme verbessern und so den Alterungsprozess – oder eben das Nadeln und Umkippen des Weihnachtsbaums – verzögern.
Wirkung mit Preis: Nicht ganz billig und nicht ganz alltagstauglich
Der Haken an der Sache: Viagra ist teuer. Wer also nicht gerade noch ein Päckchen zuhause liegen hat, muss tief in die Tasche greifen, um seinem Baum pharmazeutisch auf die Sprünge zu helfen. Für Menschen, die Medikamente nicht zweckentfremden oder „dopingfrei“ feiern möchten, bietet sich nach wie vor der klassische Weg: frisches Wasser, kein Heizkörper in der Nähe – oder gleich ein künstlicher Baum.
Zwischen Lächeln und Logik: Was bleibt von der Idee?
Ob Gag oder genialer Einfall – Hämmerles Vorschlag zeigt: Der Weihnachtsbaum ist mehr als nur Dekoration. Er ist ein emotionales Symbol – und darf ruhig ein bisschen länger frisch bleiben. Mit oder ohne kleine blaue Pille.
(VOL.AT)