Von wegen 1,90 Euro Gebühr! Durch Betrugs-SMS um 2.730 Euro abgezockt
Die Nachricht, vermeintlich von DHL, informierte ihn über ein zurückgestelltes Paket wegen fehlender Hausnummer.
Vorsicht vor solchen SMS
Ein beigefügter Link führte ihn auf eine nachgeahmte Post-Website, wo er zur Aktualisierung der Lieferdaten aufgefordert wurde. Dort gab der Mann seine persönlichen und Kreditkartendaten ein, um eine angebliche Gebühr von 1,90 Euro zu bezahlen.
Das böse Erwachen
Nach der Bestätigung der Zahlung stellte der 31-Jährige fest, dass ganze 2.730 Euro von seinem Kreditkartenkonto an die Firma "YOHO HON KONG LTD" abgebucht wurden.
Die Polizei warnt eindringlich vor solchen betrügerischen Nachrichten und rät zu besonderer Vorsicht bei der Weitergabe persönlicher Daten.
Ähnlicher Fall in Kärnten
Am Donnerstag der Vorwoche ereignete sich in Kärnten ein ganz ähnlicher Fall von Internetbetrug. Ein 52-jähriger Mann aus dem Bezirk Hermagor wurde Opfer eines Phishing-Angriffs. Der Mann erhielt eine SMS, in der er dazu aufgefordert wurde, einem Link zu folgen, um seine Bank-App "neu zu autorisieren". Der Mann folgte der Anweisung und gelangte auf eine gefälschte Webseite.
Dort gab der Mann seine Kontodaten ein. Dies ermöglichte es den unbekannten Tätern, Zugriff auf sein Bankkonto zu erlangen. Innerhalb kurzer Zeit wurden sieben Überweisungen durchgeführt. Dabei wurden mehrere Tausend Euro auf ein österreichisches sowie drei irische Konten transferiert.
Das Opfer konnte weitere Überweisungen durch die rechtzeitige Sperre seines Kontos unterbinden. Zusätzlich hatten die Betrüger bereits zuvor mehrere Tausend Euro vom Onlinesparbuch des Mannes, das mit dem Konto verbunden war, auf sein Gehaltskonto umgebucht.
(VOL.AT)