Vorarlberg erhält 200.000 Euro aus Arlbergtunnel-Maut
Während manche Kommunen in Umweltschutz und nachhaltige Projekte investieren, nutzen andere die Gelder für völlig unterschiedliche Zwecke.
Verteilung der Mauteinnahmen
Die von der ASFINAG eingenommenen Streckenmautgebühren fließen zunächst an die jeweiligen Bundesländer, welche diese Mittel dann an betroffene Gemeinden weiterleiten können. Vorarlberg als Beispiel für Umweltinvestitionen: Das Bundesland Vorarlberg bekam für den Arlbergtunnel 200.000 Euro, die an die Ortschaften Dalaas und Klösterle ausgezahlt wurden. Diese Kommunen setzten die erhaltenen Mittel gezielt für ökologische Projekte ein, darunter die Instandsetzung von Schutzwäldern sowie die Unterstützung von Photovoltaik- und Biomasseanlagen zur Verbesserung der Umweltsituation entlang der S 16. Ein weiterer Anteil floss in den öffentlichen Nahverkehr, wobei die genaue Summe nicht bekannt ist.
Unterschiedliche Verwendungszwecke in anderen Regionen
Die Nutzung der Mautgelder variiert jedoch erheblich zwischen den verschiedenen Gebieten. Eine Tiroler Gemeinde verwendete beispielsweise einen Teil ihrer Zuwendung für den Kauf eines Traktors. Manche Bundesländer wie Salzburg geben die erhaltenen Mittel überhaupt nicht an ihre Gemeinden weiter.
(VOL.AT)