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Vorarlberg: Fast 170 Energieförderungen für Autonomie verfügbar

Welche Förderungen jetzt wirklich zählen
Welche Förderungen jetzt wirklich zählen ©APA/Canva
Angesichts der gestiegenen Energiepreise und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die durch den Ukraine-Krieg deutlich wurde, ist die Stärkung der Energieautonomie durch Förderungen ein wichtiges Thema.

Das Energieinstitut berichtet, dass trotz einiger Anpassungen und ausgelaufener Programme weiterhin fast 170 Förderungen zur Unterstützung der Energieautonomie zur Verfügung stehen.

Energiepreise und Abhängigkeit von fossilen Energieträgern

Die Energiepreise sind bereits durch den Krieg in der Ukraine gestiegen, was die Abhängigkeit Österreichs von fossilen Energieträgern verdeutlichte. Ähnliche Entwicklungen sind nun durch den Iran-Krieg zu erwarten, was den Blick auf energierelevante Förderungen zur Stärkung der Energieautonomie lohnenswert macht. Aktuelle Förderlandschaft Das Energieinstitut stellt fest, dass sich im Vergleich zu 2025 nicht viel geändert hat.

Einige Förderungen sind zwar niedriger als in den Vorjahren und einige sind ausgelaufen, insgesamt gibt es aber noch fast 170 Leistungen zur Unterstützung der Energieautonomie. Viele Förderungen sind mit einer maximalen Förderhöhe oder einem bestimmten Prozentsatz gedeckelt, der sich an den investierten Kosten orientiert. Förderungen für den Heizungstausch Die Förderungen für den Heizungstausch wurden reduziert, betragen aber immer noch bis zu 11.500 Euro, insbesondere in Kombination mit Solaranlagen oder Erdsonden-Bohrungen.

Der Bund fördert den Austausch fossiler Systeme

Während das Land auch den Einbau klimafreundlicher Heizungen unterstützt, wenn alte Holzheizungen oder Wärmepumpen ersetzt werden, mit bis zu 2.000 Euro. Die Förderung variiert je nach System: Erdwärmepumpen werden besser gefördert als Luftwärmepumpen. Erhöhte Förderung für einkommensschwache Haushalte Haushalte mit niedrigem Einkommen können den Heizungstausch mit bis zu 100 Prozent von Bund und Land vergütet bekommen.

Als einkommensschwach gilt ein Zweipersonenhaushalt mit einem Nettoeinkommen von bis zu 2.800 Euro pro Monat, bei vier Personen sind es bis zu 3.920 Euro netto im Monat. Förderungen im Neubau Im Neubau sind zinsgünstige Darlehen weiterhin verfügbar, die Wohnbauförderung ist jedoch mit maximal 100.000 Euro geringer als in den Vorjahren und an energierelevante und ökologische Eckpunkte gebunden.

Eine Beratung im Energieinstitut wird empfohlen

Förderung von Stromspeichern Neu ist die Förderung von Stromspeichern durch die illwerke vkw mit 50 Euro pro Kilowattstunde (kWh), maximal 500 Euro. Bundesförderungen gibt es nur bei gleichzeitiger Errichtung oder Vergrößerung einer PV-Anlage. Die Fördertöpfe sind zeitlich begrenzt und folgen dem Prinzip ‚Wer zuerst kommt, mahlt zuerst‘.

Förderungen für Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) Für die Errichtung von PV-Anlagen gibt es von der EAG-Abwicklungsstelle bis zu 150 Euro pro Kilowattpeak (kWp). Bei Errichtung auf versiegelten Flächen wie Parkplätzen fördert das Land mit bis zu 300 Euro pro kWp. Kleinere PV-Anlagen werden je kWp höher gefördert als größere.

Weitere Förderungen Thermische Solaranlagen werden nur noch vom Bund und in Zusammenhang mit einem Heizungstausch gefördert. Es gibt weitere Förderungen wie die Wärmepumpenförderung der illwerke vkw und der Stadtwerke Feldkirch von bis zu 500 Euro. Das Land fördert die Errichtung von Ladestationen in Mehrwohnungshäusern mit bis zu 300 Euro pro Stellplatz bzw.

1.000 Euro pro Abstellanlage

Die Gründung oder Öffnung von Energiegemeinschaften für Bürgerbeteiligung wird vom Land mit bis zu 7.500 Euro gefördert. Die Förderung für Lasten- und Falträder ist ausgelaufen und wurde bisher nicht verlängert.

(VOL.AT)

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