Vorarlberg: Kokain aus dem Darknet
Von Christiane Eckert/VOL.AT
Der 21-Jährige war süchtig, suchte nach Quellen für Kokain, Cannabis, Amphetamin, MDMA. Fündig wurde er in Österreich. Doch er brauchte mehr, so suchte er im Darknet, wo er fündig wurde. Dort bekam man unkompliziert, zwar schlechtere Qualität, aber unauffällig per Post Stoff ins Haus geliefert. 29 Gramm Kokain, Einkaufspreis zwischen 60 und 80 Euro pro Gramm. Seit 2015 konsumierte der Arbeiter Drogen. Als im Postverteilungszentrum in Wien allerdings eine Sendung abgefangen wurde, war er fällig. Er wurde nach dem Suchtmittelgesetz angeklagt.
Zum Glück vorbei
"Ich weiß, dass ich Scheiße gebaut habe und bin froh, dass es vorbei ist", sagt der bislang Unbescholtene, der einen gut bezahlten Job hat und den Weg zurück zur Drogenfreiheit gefunden hat. Für die hohe Geldstrafe von 7800 Euro erbittet er Ratenzahlung. Dazu kommen noch 350 Euro Verfahrenskosten. Die vier Monate Haft werden ausnahmsweise auf Bewährung verhängt. Der junge Mann hat das Glück, dass er anfangs noch Jugendlicher und geständig war. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
(Red.)