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Vorarlberg überschreitet 410.000 Einwohner-Marke

Plus neun Prozent in zehn Jahren
Plus neun Prozent in zehn Jahren ©Canva
Zum Jahresende 2023 erreichte die Bevölkerung Vorarlbergs einen neuen Höchststand von 410.307 Personen. Während das Wachstum weitergeht, sinkt die Zuwachsrate im Vergleich zum Vorjahr.

Zum 31. Dezember 2023 verzeichnete Vorarlberg einen Anstieg der Hauptwohnsitzbevölkerung auf 410.307 Personen, was erstmals einen Anstieg über die 410.000er-Marke bedeutet. Im Vergleich zum Vorjahr, als die Bevölkerungszahl 406.886 betrug, ist dies ein Wachstum von 3.421 Personen.

Obwohl diese Zahl deutlich positiv ist, liegt sie doch 1.162 Personen unter dem Wachstum des Jahres 2022.

Migration und Geburtenbilanz

Das Bevölkerungswachstum in Vorarlberg wird durch zwei Hauptfaktoren beeinflusst: die Geburtenbilanz und die Wanderungsbilanz. 2023 trug die positive Geburtenbilanz mit einem Plus von 601 Personen und die Wanderungsbilanz mit einem Plus von 2.820 Personen zum Wachstum bei. Damit hat die Wanderungsbilanz mit 82 Prozent einen deutlich stärkeren Einfluss auf das Bevölkerungswachstum als der Geburtenüberschuss.

Ausländeranteil und Altersstruktur

In Vorarlberg leben Menschen aus über 158 Nationen, wobei AusländerInnen 20,6 Prozent der Bevölkerung ausmachen – ein Anstieg um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Staatsangehörige aus Krisenregionen bilden 2,8 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Die Geschlechterproportion zeigt 990 Männer auf 1.000 Frauen. Der Anteil der Kinder liegt bei 15,8 Prozent, der der Erwerbstätigen bei 65,7 Prozent und der SeniorInnen bei 18,5 Prozent.

Regionale Verteilung des Wachstums

Das Rheintal verzeichnete mit 2.528 zusätzlichen Personen den größten Anteil am Wachstum. Im Walgau siedelten sich 300 neue BürgerInnen an, während der Bregenzerwald 297 Zuzüge verzeichnete.

Langfristiges Wachstum und regionale Unterschiede

Über die letzten zehn Jahre stieg die Bevölkerungszahl in Vorarlberg um 33.960 Personen, was einer Zunahme von 9,0 Prozent entspricht. Besonders hohe Wachstumsraten wurden in Dornbirn (+10,4 Prozent), Feldkirch (+15,3 Prozent), Lustenau (+11,8 Prozent), Hohenems (+11,2 Prozent) und Götzis (+11,2 Prozent) verzeichnet.

Interessanterweise hat Götzis erstmals Rankweil in Bezug auf die Anzahl der Hauptwohnsitze überholt.

Einige Gemeinden wie Sonntag, Klaus und Mellau erlebten dagegen einen Rückgang ihrer Bevölkerungszahlen.

(VOL.AT)

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