Vorarlberg verzeichnet Rekord-Nächtigungen trotz wenig Schnee
Der Dezember zeigte sich in den niedrigeren Höhenlagen ohne nennenswerte Schneefälle oder winterliche Atmosphäre. Tourismusunternehmen bangten täglich um bessere Witterungsverhältnisse, doch bis Anfang Januar blieb der ersehnte Neuschnee aus.
Überraschend positive Nächtigungszahlen
Entgegen den Befürchtungen entwickelten sich die Übernachtungszahlen aber äußerst erfreulich: Christian Schützinger von Vorarlberg Tourismus bestätigte im Interview mit dem ORF mehr als eine Million Nächtigungen für November und Dezember, was eine Steigerung von 50.000 gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.
Familienurlauber weniger wetterabhängig
Die Weihnachtszeit locke traditionell viele Familien in die Urlaubsregionen, erklärt Schützinger. Diese Gästegruppe plane ihre Auszeiten unabhängig von den Schneeverhältnissen, da Wintersport nicht automatisch im Mittelpunkt stehe. Zusätzlich ermöglichten die höher gelegenen Skigebiete durchaus Pistenbetrieb, und genau dort konzentriere sich der Großteil des Übernachtungstourismus.
Positive Entwicklung im Januar
Mit den Januar-Schneefällen kehrte auch vermehrter Gästezustrom zurück. Obwohl konkrete Zahlen noch ausstehen, spricht das aktuelle Pistenangebot gezielt jene Besucher an, die primär zum Skifahren anreisen. Viele entscheiden sich auch für verlängerte Wochenendaufenthalte, so Schützingers Einschätzung.
(Red.)